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Natur & Wissenschaft (Ausgabe 02/11)  
   
 

Unterströmung - Gefahr im Meer

Eine vielfach unterschätzte Gefahr für Badende im Meer sind die Brandungsrückströmungen, die auch als Unterströmungen bekannt sind. Sie sind nicht sichtbar, entstehen aber überall und zeitlich unabhängig.
Das durch Wellen und Gezeiten ans Ufer gebrachte Wasser sucht sich den einfachsten Weg, um in das Meer zurück zu fließen. Natürliche „Hindernisse“ (Klippen, Felsen, Sandbänke etc.) und in das Meer reichende Bauwerke (Molen, Buhnen, Brückenpfeiler) lenken dabei den Wasserstrom. Dabei erzeugt die Strömung eine unbändige, gefährliche Kraft.
Besonders starke Brandungsströmungen bilden sich dort, wo das Wasser an steil abfallenden Stränden beim Auflaufen und Abfließen eingeengt wird. Diese „Unterströmungen“ reichen, vom Land aus unsichtbar, unterhalb der Wasseroberfläche bis zu 100 Metern weit hinaus ins Meer.
Selbst für einen geübten und trainierten Schwimmer können die Strömungen zur tödlichen Gefahr werden. Sie können problemlos einen Menschen umwerfen. Darum sollte man insbesondere Kinder niemals allein unbeaufsichtigt am Strand in Wassernähe spielen lassen.
Warnungen vor Strömungen unbedingt ernst nehmen!

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