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Unterströmung
- Gefahr im Meer
Eine vielfach unterschätzte Gefahr für Badende im Meer sind die Brandungsrückströmungen,
die auch als Unterströmungen bekannt sind. Sie sind nicht sichtbar, entstehen
aber überall und zeitlich unabhängig.
Das durch Wellen und Gezeiten ans Ufer gebrachte Wasser sucht sich den einfachsten
Weg, um in das Meer zurück zu fließen. Natürliche „Hindernisse“ (Klippen,
Felsen, Sandbänke etc.) und in das Meer reichende Bauwerke (Molen, Buhnen,
Brückenpfeiler) lenken dabei den Wasserstrom. Dabei erzeugt die Strömung
eine unbändige, gefährliche Kraft.
Besonders starke Brandungsströmungen bilden sich dort, wo das Wasser an
steil abfallenden Stränden beim Auflaufen und Abfließen eingeengt
wird. Diese „Unterströmungen“ reichen, vom Land aus unsichtbar,
unterhalb der Wasseroberfläche bis zu 100 Metern weit hinaus ins Meer.
Selbst für einen geübten und trainierten Schwimmer können die
Strömungen zur tödlichen Gefahr werden. Sie können problemlos
einen Menschen umwerfen. Darum sollte man insbesondere Kinder niemals allein
unbeaufsichtigt am Strand in Wassernähe spielen lassen.
Warnungen vor Strömungen unbedingt ernst nehmen!
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