Vom Roque de Los Muchachos zur Teufelswand

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Kleine Wanderung zur Teufelswand „Pared de Roberto“

Vom Parkplatz am Roque de Los Muchachos zweigt in nördliche Richtung der GR 131 ab. Hier beginnt die kurze Wanderung zur legendären Teufelswand mit einer Gesamtlänge von ca. 6 Kilometern (Hin- und Rückweg). Der Wanderweg schlängelt sich durch niedrige Büsche am Kraterrand der spektakulären Caldera de Taburiente entlang. Zur linken Seite blicken wir auf terrassierten Weidegrund Mehrmals treffen wir auf die Strasse, die um den Roque herum auf der Ostseite in Richtung Santa Cruz führt. Der Weg ist ausreichend breit und gut begehbar, wenngleich gut profiliertes Schuhwerk auf dem gerölligen Untergrund sicher von Vorteil ist. Wir passieren eines der kleinen Teleskope und die Markierung des geografischen Institutes. Nach etwa 1 Stunde biegen wir um einen weiteren Felsenvorsprung und erblicken in der Ferne unser Wanderziel, die zweigeteilte Teufelswand „Pared de Roberto“.

Auf La Palma gibt es viele Orte, die mystisch erscheinen und von Legenden umwoben sind. Die Teufelswand gehört dazu. Die Legende vom „Pared de Roberto“, wie sie hier genannt wird, können sie ebenfalls auf diesen Seiten nachlesen.

An unserem Ziel angekommen machen wir im Schatten der hohen Wand Rast und geniessen abermals den sensationellen Blick in die Caldera und zu den weit entfernten Bergen, bevor es schliesslich auf dem selben Wege zurückgeht.

La Palma Wandern: Romantische Pfade des Nordens

Gemütliche Wanderung für Einsteiger durch Drachenbaumhaine zu den Cuevas de Buracas

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Direkt an der Kirche von Las Tricias nahe Puntagorda, gleich am Ortseingang, beginnt unsere Wanderung. Ein unübersehbares Schild weist den Weg.
Wie bei allen Wanderungen auf La Palma ist festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung ratsam. Die mit Blumen umsäumten Pfade sind größtenteils befestigt, zum Teil jedoch recht steil, so dass Trittsicherheit gefragt ist.
Es lohnt sich, zeitig aufzubrechen, um die atemberaubende Natur in aller Stille und ganz für sich zu genießen.
Von der Kirche aus führt der Weg zunächst durch private Gärten abwärts und trifft nach ca. 5 Min. auf eine Wegkreuzung. Hier biegen wir nach rechts auf den breiten, gepflasterten Weg ein und erreichen kurz darauf wieder die Straße. Dieser folgen wir für ca. 200 Meter und gehen in einer Rechtskurve weiter geradeaus in einen breiten, gepflasterten Weg, welcher mit einem Wegweiser gekennzeichnet ist. Diesem Wanderpfad folgen wir nun immer weiter bergab, queren noch einige Male die Straße und werden später von einem Holzschild mit der Aufschrift “La Traviesa” geleitet.

Immer wieder halten wir inne, um den traumhaften Ausblick über die tiefen Barrancos mit den sich darin einbettenden Gehöften zu genießen und den Geräuschen der Natur zu lauschen. Auf einer Geländekuppe entdecken wir eine alte Gofiomühle. Weiter abwärts bringt uns der idyllische Weg zu den riesigen Drachenbäumen und es scheint als tauchen wir in eine andere, fast mystische Welt ein. Jeden Augenblick möchte man mit der Kamera einfangen, doch das Wetter ist dafür Heute leider nicht geeignet. Nun denn, wichtig sind die Bilder, die wir in unseren Köpfen bewahren.
Nach ca. 1 Stunde erreichen wir schließlich unser Ziel, die Höhlen Cuevas de Buracas und entdecken sogleich auch die Felsmalereien der Ureinwohner.
Der Rückweg bergauf ist etwas beschwerlicher und dauert daher etwa eine halbe Stunde länger. Da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeit gibt, sollten Getränke mitgenommen werden.

Gehzeiten: Wanderung abwärts zu den Cuevas de Buracas ca. 1 Stunde, Rückweg ca. 1,5 Stunden, Gesamtzeit: ca. 2,5 Stunden, bei gemütlichem Tempo
Höhenunterschied: ca. 300 m