La Palma Tauchen – Entdecke das Meer

La Palma bietet perfekte Bedingungen zum Tauchen. Das warme Wasser mit einer Temperatur von 21,5°C im Jahresdurchschnitt und nur sehr geringen Schwankungen von 18°C im März/April und maximalen Temperaturen von 25°C im September-Oktober bietet die perfekte Grundlage der subtropischen Meeresfauna. Abhängig von den Wetterbedingungen, der Richtung und Höhe der Wellen ist das Tauchen auf jeder Seite der Insel, ganzjährig möglich. Die Insel bietet den Tauchern daher vielfältige Möglichkeiten. Durch den vulkanischen Ursprung der Kanaren ist es möglich, größere Tiefen in Küstennähe zu erreichen – ein Paradies für Taucher, die sich auf Attraktionen wie „dropoffs und Höhlen“ freuen und die hohe Konzentration marinen Lebens, auch mit Korallen erleben wollen. Ebenso gestalten das Küstenbild von La Palma eine Menge von Bögen und schönen Unterwasser-Tunneln. Die Kombination der Unterwasser-Lavalandschaft, dem tiefblauen Wasser und die Vielfalt marinen Lebens, macht jeden Tauchplatz besonders. Tauchen auf La Palma ist für Anfänger und auch erfahrene Taucher. Belegen Sie direkt vor Ort einen Tauchkurs und entdecken das Element “Wasser” für sich.

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Das Meer ist auch zum Schnorcheln gut geeignet. Zum Beispiel im Meeres-Reservat zwischen El Remo und Punta Larga findet man eine reiche Unterwasserwelt. Das Angeln ist begrenzt und gut kontrolliert, so dass man hier zahlreiche, große Fische sehen kann. Tauchen und Schnorcheln ist möglich, an jedem Tag des Jahres, z.B. mit „Casa de Buceo – duikhuis La Palma“, der niederländischen Tauchbasis in Los Llanos (We spreken Nederlands, wir sprechen Deutsch, we speak English, hablamos Español.). Wenn Sie wissen wollen wie es ist, mit voller Ausrüstung im Atlantischen Ozean zu Tauchen, bietet „Casa de Buceo“ – autorisierter PADI Dive Resort – die „Discover Scuba Diving” Erfahrung, um unter der Anleitung eines Instructors die wunderschöne Unterwasserwelt von La Palma zu entdecken. Alle PADI Kurse und Tagesausflüge zum Tauchen und Schnorcheln werden angeboten.

Tauchgang vor La Palma

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Wer auf die Kanaren fliegt, will baden gehen. Wer sich für La Palma entscheidet, merkt bald, dass der Atlantik überall schnell tief wird. Was über Wasser durch steile Barrancos und hohe Berge beeindruckt, geht unter Wasser weiter und ist mit Flossen, Tauchermaske und Schnorchel allenfalls zu erahnen. Warum also nicht richtig tauchen lernen?
Sicher, wir sind für das Leben unter Wasser im Grunde nicht geeignet. Wir brauchen Luft, festen Boden unter den Füßen und eine Orientierung im Raum. Doch die Schwerkraft zu überwinden, in einem für uns lebensfeindlichen Element mit Hilfe einfacher Technik für ungefähr eine Stunde Gast sein zu dürfen, ist ein Menschheitstraum und gerade mitten im Atlantik an Faszination kaum zu übertreffen.
Wer Schwimmen kann, gesunde Ohren hat und über eine durchschnittliche körperliche Konstitution verfügt, der sollte Gerätetauchen ausprobieren. Ohne Leistungsdruck, ganz langsam, denn Tauchen ist kein Wettbewerb. Viele schnelle Bewegungen und Stress brauchen auch viel Luft und verkürzen das Vergnügen – also ist Ruhe angesagt.

Dem Anfänger sei ein Probetauchgang angeraten, z.B. in einer PADI-Tauchschule das „Discover-Scuba-Diving“. Der Tauchlehrer gibt eine ausführliche Einweisung, von einem Video unterstützt. Die Ausrüstung wird gemeinsam vorbereitet und das Tauchgebiet sowie das Verhalten unter Wasser erklärt – dann geht es los.
Die Ausrüstung wiegt schon einiges, Flasche, Jackett zum tarieren der Tauchtiefe, Bleigurt zum Ausgleich des Auftriebs vor allem des Anzugs, Atemregler, Flossen, Maske etc. – da kommen schon 20 Kg zusammen. Selbst im Winter ist jedem Taucher warm, der das Wasser erreicht hat.
Das eigene Körpergewicht wie das der Ausrüstung ist verflogen, sobald man im Wasser ist. Und darum geht es: Schwerelos wie ein Astronaut darf man sein, am Jackett lässt sich der Auftrieb im Zusammenspiel mit der Atmung so genau regulieren, das man frei in der gewählten Tiefe schwebt. Kaum ein Flossenschlag ist nötig, um dem vielfältigen Leben unter Wasser zu folgen. Selbst in Tiefen bis zu 10 Metern.

Fischschwärme begleiten die Taucher, einzelne Exemplare suchen die Felsen ab oder verbergen sich in Höhlen und Nischen. Was man bisher nur aus dem Fernsehen kannte, ist unmittelbare Gegenwart, dazu noch in der grandiosen Felslandschaft erstarrter Lavaströme. Auch Anfänger können zwischen 30 und 45 Minuten unter Wasser sein, bis der Füllstand der Flasche zur Rückkehr zwingt.
Sicher, das tiefe Blau, der erforderliche Druckausgleich, die fehlende Schwerkraft und die – wie eingangs erwähnt – eigentlich für den Menschen ungeeignete Umgebung sind Herausforderungen – aber man ist nie alleine. Mit Hilfe einfacher Zeichensprache der Taucher kann jeder jederzeit den Tauchgang beenden – doch, aus diesem Film taucht man nur ungern wieder auf. (hcr) (Ausgabe 1 / Sommer 2008)