La Palma Leyenda: la „Pared de Roberto“

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Para los habitantes de la isla, desdetiempos inmemoriales, las montañas eran hogar de lugares mágicos. Les daban energía y un lugar para llevar a cabo rituales y costumbres. Así, en el techo de la isla se encuentra también la Fuente Nueva, un manantial del que el agua mana y deja de brotar coincidiendo con el ciclo de las mareas. Antiguamente, los habitantes del lugar se lo atribuyeron a la voluntad de los dioses.
Atravesando la Pared de Roberto transcurría por aquel entonces la única vía de comunicación entre la capital, Santa Cruz, y el municipio de Garafía, el más septentrional. El dique basáltico, masivo y creado por fuerzas naturales, parece haber sido levantado por la mano humana. Imponente y sombría se alza desde la tierra.
Cuenta la leyenda que este era el lugar de reunión clandestino de dos jóvenes de diferentes pueblos de la isla. Un joven del distrito de Tagaragre y una muchacha del de Aceró, en la actual Caldera, se encontraban aquí a escondidas, dado que sus amoríos no eran aceptados. Una noche se encontraron con la enorme pared. Creyendo que fue obra del Diablo, el joven enamorado exclamó : “¡Va el alma y el cuerpo por pasar!” En ese momento el joven, envuelto en llamas, atravesó la pared, mientras de la tierra ascendían
los fuegos del infierno. Cayó rodando hacia el precipicio, dejando atrás el corazón roto de la muchacha, que, sintiéndoseculpable murió y fue encontrada al día siguiente por pastores. Fue enterrada en el Roque de los Muchachos y dicen que sobre su tumba crecieron los pensamientos de la cumbre, del mismo color azul que sus ojos.
Y aquí continúa la imponente pared, con el nombre del Diablo, al que en la isla llaman Roberto

La Palma Legende: von der Teufelswand

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Die Berge beheimateten für die Bewohner der Insel seit jeher magische Orte. Sie gaben ihnen Kraft und einen Ort, um Riten und Bräuche auszuüben. So befindet sich hier oben am
Dach der Insel zum Beispiel auch die Fuente Nueva, eine Quelle, welche je nach den Gezeiten Wasser hervorbringt oder nicht. Die Menschen früher glaubten, dass dies dem Willen der Götter zuzuschreiben sei.
Durch die Teufelswand „Pared de Roberto“ verlief der, damals einzige Verbindungsweg zwischen der Hauptstadt Santa Cruz und der nördlichsten Gemeinde Garafia. Die massive, durch Naturkräfte entstandene Felswand scheint eher von Menschhand geschaffen zu sein. Impossant und protzig ragt sie aus der Erde.
Der Legende nach sollen sich hier einst zwei junge Menschen aus verschiedenen Stämmen getroffen haben. Ein Jüngling aus dem Distrikt Tagaragre und ein Mädel aus Aceró, der heutigen Caldera, trafen sich hier heimlich, da ihre Liebe nicht geduldet wurde. Doch eines Nachts standen sie plötzlich vor einer riesigen Felswand. Sie glaubten an das Werk des Teufels und so schrie der Jüngling in unbendiger Liebe: „Meine Seele und mein Körper fürs Hindurchgelangen!“
In diesem Augenblick durchbrach der Jüngling in einer weissglühenden Kugel die Wand, während aus der Erde
höllische Flammen stiessen. Er rollte hinab in den Abgrund und zurück blieb das zerbrochene Herz des Mädels. Die fühlte sich schuldig und wurde am nächsten Morgen von Hirten tot aufgefunden, die sie am Roque de Los Muchachos begruben.
Man sagt, auf ihrem Grabe wuchsen palmerische Bergstiefmütterchen, die die blaue Farbe ihrer Augen annahmen.
So steht die mächtige Wand noch immer dort und trägt nun den Namen des Teufels, der hier Roberto genannt wird.

Vom Roque de Los Muchachos zur Teufelswand

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Kleine Wanderung zur Teufelswand „Pared de Roberto“

Vom Parkplatz am Roque de Los Muchachos zweigt in nördliche Richtung der GR 131 ab. Hier beginnt die kurze Wanderung zur legendären Teufelswand mit einer Gesamtlänge von ca. 6 Kilometern (Hin- und Rückweg). Der Wanderweg schlängelt sich durch niedrige Büsche am Kraterrand der spektakulären Caldera de Taburiente entlang. Zur linken Seite blicken wir auf terrassierten Weidegrund Mehrmals treffen wir auf die Strasse, die um den Roque herum auf der Ostseite in Richtung Santa Cruz führt. Der Weg ist ausreichend breit und gut begehbar, wenngleich gut profiliertes Schuhwerk auf dem gerölligen Untergrund sicher von Vorteil ist. Wir passieren eines der kleinen Teleskope und die Markierung des geografischen Institutes. Nach etwa 1 Stunde biegen wir um einen weiteren Felsenvorsprung und erblicken in der Ferne unser Wanderziel, die zweigeteilte Teufelswand „Pared de Roberto“.

Auf La Palma gibt es viele Orte, die mystisch erscheinen und von Legenden umwoben sind. Die Teufelswand gehört dazu. Die Legende vom „Pared de Roberto“, wie sie hier genannt wird, können sie ebenfalls auf diesen Seiten nachlesen.

An unserem Ziel angekommen machen wir im Schatten der hohen Wand Rast und geniessen abermals den sensationellen Blick in die Caldera und zu den weit entfernten Bergen, bevor es schliesslich auf dem selben Wege zurückgeht.