Waldbrand auf La Palma

Seit gestern Nachmittag, dem 3. August, brennt es auf La Palma mi Gemeindegebiet El Paso.

Gegen 14 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der 112 ein, die einen Waldbrand meldeten. Ca. eine Stunde später waren die Flammen weithin sichtbar.

Sämtliche Einsatzkräfte der Insel wurden mobilisiert, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Vorsorglich wurden Einwohner aus den Ortsteilen San Nicolas, Tacande und El Charco evakuiert und die Strasse nach Jedey gesperrt, um den Einsatzkräften den Weg frei zu halten.

Der Waldbrand entstand oberhalb der Cumbre vieja und konnte bis gestern Abend zumindest eingedämmt werden. Leider herrschen zur Zeit auf La Palma sehr hohe Temperaturen mit starkem Wind, wodurch sich das Feuer über Nacht wieder weiter in Richtung Westen ausbreiten konnte.

Mittlerweile sind 300 Einsatzkräfte am Boden, sowie 6 Helikopter im Einsatz. Davon waren drei bereits auf La Palma stationiert, weitere wurden von den Nachbarinseln La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria geschickt.

Die Wanderwege in dieser Region wurden weiträumig gesperrt.

Verursacht wurde der Waldbrand offenbar durch einen 27-jährigen Deutschen, der von der Polizei verhaftet wurde.

Mehr Sicherheit bei der Fiesta del Agua


Am 23. Juli feiert der Badeort Puerto Naos die Fiesta del Agua, zu der wieder viele Tausend Feier freudige erwartet werden. Die Gemeinde plant daher ein umfassendes Sicherheitssystem, um sicherzustellen, dass das Event so weit wie möglich reibungslos läuft.

Der erste stellvertretende Bürgermeister, Mariano Hernandez, sagte, „Der Erfolg der Fiesta del Agua sind nicht Künstler, sondern die gewährte Sicherheit“.

Hernandez berichtete, dass im Vergleich zu den Vorjahren ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Wasser und am Strand gelegt werden soll. Dabei solle vor allem verhindert werden, dass Gläser an den Strand gelangen und dort zu Bruch gehen.Darüber hinaus werden drei Krankenwagen und ein Feldlazarett bereitgestellt.

Blaue Flagge für La Palma´s Strände

 

An einigen Stränden unserer Insel weht seit Jahren die Blaue Flagge, eine Auszeichung für die geprüfte Qualität und Sauberkeit des Wassers und die Einhaltung der geltenden Gesetze und Sicherheitsausrüstung.

Der Strand Bajamar, an der Küste von Brena Alta, erhielt kürzlich ebenfalls diese Blaue Flagge und wurde durch den Bürgermeister, Jonathan Filipe und dem stellvertretenden Bürgermeister, Daniel Rodriguez, in Empfang genommen.

Die Blaue Flagge weht in diesem Jahr auf diesem Strand von Bajamar neben dem Ecoplaya Flagge, die in diesem Jahr 2016 einzig dieser Gemeinde auf den Kanarischen Inseln gewährt wird.

Der Bürgermeister weist darauf hin, dass diese Flaggen nicht nur als ein Stück Stoff zu sehen seien, sondern als Signal für den Tourismus und damit auch dazu verpflichten, dieser Auszeichnung gerecht zu werden. Es solle daher weiter an einer besseren Zugänglichkeit und Sauberkeit gearbeitet werden.

Europas grösste Seilrutsche geplant

Die Gemeinde Garafía beeindruckt mit überwältigender Natur und einer Ruhe und Abgeschiedenheit, wie man sie kaum noch in Europa findet. Wer fernab von der Zivilisation einen Ort für Entspannung und Erholung sucht, der findet ihn hier mit Sicherheit.

Doch was für den zeitweise hier verweilenden Touristen unvergleichlich schön ist, lässt die Gemeinde Jahr für Jahr an Einwohnern verlieren, denn nur wenige wollen auf Dauer den langen und kurvigen Weg in die nächste Stadt in Kauf nehmen. Die entlegensten Weiler sind fast ausgestorben, so zählt bspw. El Tablado nur noch 30 Einwohner. Junge Menschen sind längst fort.

Die Gemeinde Garafia plant nun zur Belebung der Region eine besondere Attraktion, um Einheimische wie Urlauber in den äussersten Norden der Insel La Palma zu locken. Diese Attraktion soll die „Megatirolina“, Europas grösste Seilrutsche über der Schucht von Los Calderetones bei El Tablado werden und die Gegend zu einem angesagten Ziel für Abenteuer-Tourismus machen. Es ist durchaus vorstellbar, dass dies gelingen könnte, denn auch die Transvulcania hat es geschafft, die Insel zu einem weltweit angesagten Trailrunner-Ziel zu machen.

Die geplante Verbindung könnte am höchsten Punkt über 400 Meter hoch sein und sich über eine Distsanz von mehr als einem Kilometer erstrecken. Der Ausgangspunkt befände sich dabei in 856 Höhenmetern. Von dort ginge es über die gesamte Länge 87 Meter abwärts.

Das mit 135.000 € veranschlagte Projekt ist im Naturschutzgebiet geplant und wird daher sicher noch einige Hürden nehmen müssen, doch die Planer argumentieren gerade damit, dass Nutzern der Anlage damit ein ganz besonderer Blick auf die unberührte Natur von La Palma ermöglicht wird.

Jungfernflug des Skyrider One auf La Palma

Vor wenigen Tagen haben wir von La Palma para ti den Jungfernflug des Skyrider One auf La Palma begleitet.

Die ersten Worte des Piloten nach seiner erfolgreichen Landung am Strand von Tazacorte: „Es war ein aufregendes Abenteuer und ein wilder Ritt.“
Die Anspannung ist ihm ins Gesicht geschrieben, wie man im Video des Flugs deutlich sehen kann. Und ebenso die Erleichterung nach der perfekten Landung 46 Minuten später.

Der Skyrider ist ein elektrischer Motorroller, der auch fliegen kann. Dazu wird er an einen Gleitschirm anghängt und mit einem Propeller, ebenfalls elektrisch, angetrieben. Es ist die ultimative Freiheit, sich mit einem einzigen Gerät sowohl auf der Straße, als auch in der Luft fortbewegen zu können. Mit einem Akkupack sind Flugzeiten von 15 min, mit zweien dann 30 min möglich. Dies ist die reine Motorlaufzeit. Selbstverständlich ist auch die Nutzung von Thermik möglich, so dass die Flüge bei guten Bedingungen auch auf mehrere Stunden ausgedeht werden können. Auf der Straße kann man bis zu 60 km (bzw. 120 km) mit einer Akkuladung zurücklegen.
Der wesentliche Vorteil ist, dass man zum Startplatz hinfahren und nach dem Flug auch wieder nach Hause fahren kann. Mit dem eingebautem Ladegerät kann der Akku innerhalb von drei Stunden an jeder normalen Steckdose wieder aufgeladen werden. Neben dem Elektroantrieb ist die Beschränkung auf zwei Räder ein absolutes Novum. Es gibt schon Gleitschirm-Trikes, die
dann drei Räder (und einen Verbrennungsmotor) haben und nicht für das Fahren auf der Straße geeignet sind. Mit zwei Rädern ist man viel flexibler. Das Starten ist ganz einfach, da man mit den Füßen etwas unterstützen kann. Der leise und umweltfreundliche Elektroantrieb ermöglicht einen Betrieb auch in sensiblen Bereichen, wo
Verbrennungsmotoren nicht erwünscht sind.
Der Skyrider One ist der erste Prototyp auf Basis eines herkömmlichen Motorrollers. Mit besseren und leichteren Komponenten könnte das Gewicht deutlich reduziert und die Performance noch verbessert werden.

Video

Auswandern nach Spanien

Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna ??

Abgewandelt kann man auch fragen, sind wir nicht alle ein bisschen „Flüchtling“??

Zuweilen flüchten sich die Menschen vor ihren Ehen in die Arbeit, flüchten sich in den Alkohol um anderen Problemen zu entkommen. Und Andere wiederum flüchten vor grauen Wintertagen in den Süden. Am tragischsten ist die Flucht vor dem Krieg. Das aber soll hier nicht diskutiert werden. Einzig die Flucht, wenn man sie denn überhaupt immer so nennen kann, in den Süden will hier behandelt werden.

Im Jahr 2014 sind 148.636 Deutsche ausgewandert.

 

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Auswandern nach Spanien

Von diesen 148 Tausend sind aber gerade einmal 6.155 nach Spanien gezogen. Auswandern nach Spanien ist also durchaus im Trend. Im Jahr 2008 wanderten noch 182.00 Deutsche aus und in 2015 waren es noch 130.505 Deutsche. Da spielen dann wohl die Jobaussichten eine gewisse Rolle und versprechen Sicherheit. Und die ist dem Deutschen sehr wichtig. Hier in Spanien nennt man uns gerne mal cabezota, den Dickkopf. Allgemein gibt es genügend Begriffe mit denen man uns charakterisieren will. Unrühmlich werden wir am meisten als Spießer bezeichnet.
Was ich leider bestätigen muss. Mit Zahlen kann man aber auch allerhand Unfug betreiben und so sind die Zahlen eher frei zu interpretieren. Der durchschnittliche Deutsche glaubt nicht an UFO´s, raucht vier Zigaretten am Tag telefoniert einmal die Woche mit „Mutti“, wobei ich hier nicht unsere Rauten-Führung meine, und der Deutsche hätten gerne mehr Sex. Zwar behauptet er, zweimal die Woche Sex zu haben aber, Dunkelziffern liegen eher bei zweimal im Monat. Anyway. Alle vier Minuten wandert ein Deutscher aus, was 360 Deutsche am Tag ergibt. Verglichen mit den derzeitigen 3000 bis 4000 Flüchtlingen, die derzeit nach Deutschland wollen, eine überschaubare Zahl. Das kommende Wohnraumproblem behandeln wir hier ebenfalls nicht.

Warum wandern wir also aus, wo doch alle nach Deutschland wollen.

 

Die Beweggründe sind mannigfaltig genau wie unergründbar. Antrieb ist jedoch immer eine Unzufriedenheit mit der bisherigen Situation. Das auf den Kanarischen Inseln insgesamt 30.543 Deutsche wohnen und auf den Balearen 22.120 entspricht einem Anteil von überschaubaren 1,47 bis 2,00% und ist von „Überdeutschung“ weit entfernt.
Die Auswanderer wollen mehr Lebensqualität. Die scheinen sie in Deutschland nicht erlangen zu können. Die meisten Deutschen verwechseln mit Lebensqualität sich jederzeit schöne Dinge kaufen zu können, sich nach 60 Wochenstunden ein 1500.- Euro Wellness Wochenende zu leisten, oder mit der Luxuskarosse über die Flaniermeilen zu gleiten. Der Südländer definiert Lebensqualität ganz anders. Er ist nicht geprägt vom Mantra immer höher, immer weiter, immer mehr. Der Südländer versteht es zu erkennen, wann er genug gearbeitet hat. Hier jedenfalls brauchen viele kein teures Auto oder prunkvolle Villen. Hier lebt man draußen, und vor allem miteinander. Sehr prägnant und angenehm auch, dass hier weniger gewertet wird. Mein Haus, mein Pferd, mein Auto wird nicht ernst genommen. Natürlich ist auch hier eine Richtung zu erkennen, die immer mehr SUV´s auf die Straßen bringt. Wir wollen hier aber nicht Einzelfälle beschreiben sondern einen Einblick vermitteln, wie er sich uns hier nach zehn Jahren La Palma zeigt. Im Vergleich zu den Dingen, die einen in Deutschland um treiben, ist hier am Abend mehr Tag übrig. Und das ist das entscheidende. Und nur wer seine Komfortzone auch mal wissentlich aufgibt, sich auch dem Scheitern stellt, der wird in den meisten Fällen mit einem Gefühl belohnt, wie es in schnell getakteten Metropolen kaum zu finden ist. Natürlich ist La Palma nicht London oder Paris. Auch zu Mailand ist der Abstand groß. Aber bei all der Landflucht die uns proklamiert wird, schießen in den Metropolen Geschäft aus dem Boden, die Ruhe und Langsamkeit versprechen innere Ausgeglichenheit und Seelenfrieden. Workshops für Zeitmanagement würden hier als running Gag Lachkrämpfe erzeugen. In den Metropolen zahlt man für all diese Lebenshilfen viel Geld. Hier haben wir es kostenlos. Umwege erhöhen die Ortskenntnis heißt es. Vielleicht haben sich viele Großstädter bisher einfach nur verfahren.

Zwei neue Flugverbindungen nach La Palma

Schweden und Dänemark  bekommen Direkltflüge nach La Palma

Ab Januar kommenden Jahres wird es aller Voraussicht nach zwei neue Flugverbindungen nach La Palma geben. Die skandinavischen Länder Schweden und Dänemark sollen dann zwei Mal pro Woche Direktverbindungen nach La Palma bekommen. Die Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss.

La Palma
La Palma

Nachdem La Palma im letzten Frühjahr viel Energie in die Bewerbung der Insel auf den grossen europäischen Messen investiert hat, zeigen sich in diesem Winter schon deutliche Erfolge und ein Zuwachs an Besuchern. Die Apartmentvermietung zeigt einen deutlichen Zuwachs an Buchungen und davon profitieren auch die Anbieter von Freizeitaktivitäten. Ganz sicher wird auch die Situation in den Krisengebieten des Nahen Ostens dazu beigetragen haben, dass die Kanaren wieder mehr in den Focus der Reisefreudigen treten. Viele Reiseziele sind aufgrund der derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Lage als unsicher eingestuft und die Reiseveranstalter finden mit La Palma nicht nur ein sicheres Ziel, sondern auch eines der schönsten Ziele überhaupt.

Für die Einwohner dieser nordeuropäischen Länder bietet sich damit sicherlich eine gute Möglichkeit, aus dem kalten Winter in die Wärme nach La Palma zu kommen. Die Flugzeiten sind kaum länger als bisherigen Ziele wie beispielsweise Türkei, Ägypten oder Tunsesien. Aber mit dem ganz klaren Vorteil, dass auf La Palma keine politische oder gesellschaftliche Unwägbarkeit herrscht.

Aktiv auf, im und am ATLANTIK

Aktiv auf, im und am ATLANTIK

Das Gesicht unseres Planeten Erde hat sich im Laufe seiner Geschichte ständig verändert. Kontinente und Meere haben sich in Größe und Lage verändert und unsere Sicht auf das Heute ist darum gewissermaßen nur eine Momentaufnahme. Gegenwärtig bedecken 29% Landmassen die Oberfläche aber 71% nimmt das Weltmeer ein, das in Ozeane, Rand- Mittel- und Binnenmeere gegliedert wird. Der Atlantik ist mit einer Wasseroberfläche von rund 106,2 Millionen km² der zweitgrößte Ozean der Welt. Der so genannte offene Atlantik bedeckt dabei alleine eine Fläche von rund 82,2 Millionen km². Von Australien einmal abgesehen berührt er alle Kontinente des Globus. La Palma bettet sich in dieses riesige tiefblaue Meer und bietet eine Fülle an Aktivitäten auf, im und am Atlantik. Welche das sind, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Aktiv auf, im und am ATLANTIK

Surfen: Die topografischen Besonderheiten der Küsten vor La Palma locken mit einigen ganz passablen Spots vor allem Surfprofies an. Die einheimischen Surfer kennen die Gegebenheiten und man ist gut beraten, sich an ihnen zu orientieren. Der Playa de Nogales auf der Ostseite bietet mit seinen Felsformationen und Klippen ein besonderes Panorama. Gute Surfer ziehen ideale Wellen vor allem im Winter hierher, doch die stark abfallende Bodenformation bringt starke Strömung mit sich und macht den Strand recht gefährlich. Der Playa de los Guirres / Playa Nueva nahe Puerto Naos ist ebenfalls im Winter beliebt, wenn die Dünung von Nordwest perfekte Bedingungen mit sich bringt. Gelegentlich werden hier auch kanarische Meisterschaften und Qualifikationen ausgetragen. Auch am Zamora-Strand im Süden der Insel erreichen die Wellen eine beachtliche Größe und locken Surfer an.

Surf-Club La Palma: https://www.facebook.com/revolconclubdesurfybodyboard

Bootsausflüge: Die Küstenbereiche der Insel sind vom Land aus nur an wenigen Stellen und überwiegend nur über längere Fußwege erreichbar, was einen Ausflug übers Wasser um so interessanter macht. Im Hafen von Tazacorte finden Interessierte verschiedene Anbieter für Bootsausflüge. Unterwegs erhält man Gelegenheit zum Schnorcheln und Baden im kristallklaren Meer und wird mit Insel typischen Tapas verköstigt. In gemütlicher, privater Atmosphäre schippert man z.B. auf dem alten Krabbenkutter „Bussard“ entlang der schroffen Küstenlandschaft von La Palma und lässt an Deck mal so richtig die Seele baumeln. Exklusive Ausflüge mit Freunden und/oder der Familie bieten auch die Betreiber von „La Palma Atlantic Experience“ an.

Individuelle Bootsfahrten findet man z.B. bei „La Palma Explorer“, Sie entscheiden, wofür Sie die Zeit Ihrer Reise übers Wasser nutzen. Wanderer können sich entlang der malerischen Küste z.B. zu einem bestimmten Punkt der Insel bringen oder von dort abholen lassen. Besuchen Sie die Cueva Bonita oder schwimmen an bezaubernden Orten, die vom Land aus nur mit dem Boot zu erreichen sind.

www.oceanexplorer.es

www.lapalmaexperience.com

Tauchen/Schnorcheln: Wassertemperaturen von 21,5°C im Jahresdurchschnitt bilden die perfekte Grundlage der subtropischen Meeresfauna. Abhängig von den Wetterbedingungen ist das Tauchen und Schnorcheln auf jeder Seite der Insel, ganzjährig möglich. Durch den vulkanischen Ursprung kann man auch in Küstennähe größere Tiefen erreichen. La Palma im Speziellen steht nach Aussage der ansässigen Tauchschulen für die Tiefe. Wie auf keiner anderen Insel der Kanaren kann man hier direkt vom Ufer schnell in große Tiefen abtauchen, ohne erst mit dem Boot hinaus aufs Meer zu fahren – ein Paradies für Taucher, mit „dropoffs“, Höhlen, Bögen und Unterwasser-Tunneln und einer hohen Konzentration marinen Lebens. Geeignet für Einsteiger und erfahrene Taucher. Sie können auch direkt vor Ort einen Tauchkurs belegen und das Element “Wasser” für sich entdecken. Beliebte Tauchreviere sind Los Cancajos, Puerto Naos, La Bajita oder El Fraile, hier ist der Meeresboden mit weißem Sand bedeckt. Ein Highlight ist der Süden der Insel mit dem Unterwasser-Gedenkfriedhof (40 Betonkreuze stehen hier in etwa 16 Meter Tiefe auf den Meeresgrund) für die Märtyrer von Tazacorte.

Eine gute Möglichkeit, die Welt unter Wasser zu entdecken, bietet ein Ausflug zum Schnorcheln. Wer dazu Lust hat, wendet sich am besten an die ansässigen Tauchbasen.

Info: www.casadebuceo.nl/de.

www.la-palma-diving.com

www.lapalmaexplorer.com

Freizeitfischerei: Eine große Vielfalt an Fischen tummelt sich fast das ganze Jahr über in den Gewässern vor La Palma, darunter verschiedene Arten von Thunfischen, Speerfische, Pfauenlippfische und Schwertfische. Wer beim Fischen dieser Meeresbewohner gerne einmal dabei sein möchte, kann sich an die erfahrenen Berufsfischer von „La Palma Atlantic Expirience“ wenden, die sich bestens mit den Gewohnheiten und Bewegungen der Tiere, des Meeres und den Wetterbedingungen auskennen. Die Fischereizonen liegen ganz in der Nähe der Küste.

www.lapalmaexperience.com

Whale Watching: Vor den Kanaren tummeln sich bis zu 27 verschiedene Delfine und Wale. Während eines Whale Watching Tour hat man die Möglichkeit, diesen einmal ganz nah zu sein. Die speziell mit geräusch- und vibrationsarmen Motoren ausgestatteten INIA-Boote folgen den strengen Richtlinien für sanftes Whale Watching und nähern sich gesichteten Tieren auf vorsichtigste Weise. Während ca. 2 Stunden erkunden Sie die Wege der Wale und Delfine und erfahren darüber hinaus einiges über das Leben der Tiere. Die Sichtungsrate liegt bei ca. 90%.

www.oceanexplorer.es

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Kanutouren: Um La Palma´s Küste aktiv von der Wasserseite zu entdecken, bietet sich z.B. auch eine geführte Tour mit dem Kanu/Kajak an. Auch hierbei sollte man sich in die Hände der Profis begeben, denn die mitunter starken Strömungen können für Ortsunkundige schnell gefährlich werden. Die Südspitze der Insel sowie der Bereich nördlich von Tazacorte sind zu meiden. Beliebt ist z.B. das Gebiet um Puerto Naos.

www.partner4lapalma.com

Altenheim für Puntallana

Die Budgetplanung der Gemeinde Puntallana sieht unter anderen im kommenden Jahr den Bau eines Altenheim für Puntallana vor

Laut der aktuellen Pressemitteilung rechnet die Gemeinde Puntallana im kommenden Jahr mit einem Budgetbedarf von 3.401.620,46 Euro. Etwa 15 % davon sind für den Bau einer Altenresidenz eingeplant, um die Lebensqualität in den ländlichen Gegenden zu verbessern. Mit enthalten in der Haushaltsplanung ist ebenso die Finanzierung für alle kommunalen Dienstleistungen, insbesondere Sozialdienstleistungen: Pflege zu Hause, Telecare und Kindertagespflege und mehr.

Für den örtlichen Bürgermeister, Jose Adrian Hernandez, ist dies eine realistische Einschätzung und Planung von Einnahmen und Ausgaben, die allen gesetzlichen Anforderungen entspricht und der Gemeinde auch im kommenden Jahr eine ausgewogene Entwicklung ermöglicht. Das Altenheim für Puntallana soll bereits im Winter 2016 in Betrieb genommen werden.
Das Projekt wurde mit den Stimmen der sechs sozialistischen Ratsmitglieder, die sich bei der Abstimmung gegen drei Räte der Kanarischen Koalition stellten, mehrheitlich angenommen.

Altenheim für Puntallana

Sterne über La Palma

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Foto: Carsten Schmitt

 

Der Weg zu den Sternen führt über La Palma

Verdammt dunkel!“ denke ich, als ich gegen 23 Uhr nahe dem Roque de Los Muchachos aus dem Auto steige. Hier, auf etwa 2400 Höhenmetern, befindet sich eines der größten Observatorien der nördlichen Hemisphäre, das Observatorium Roque de Los Muchachos (ORM). Mit derzeit 14 verschiedenen Teleskopen, Hightech und Forschungsgeist versucht man, den Geheimnissen des Universums ein Stück näher zu kommen. Zu den Forschungsgebieten gehören unter anderem die Suche nach erdähnlichen Planeten sowie die Erforschung von schwarzen Löchern und Supernova.

Ein unfassbarer Sternenhimmel offenbart sich, an dem Millionen Sterne leuchten. Über dem Horizont ist gerade die Milchstraße aufgegangen. Jetzt verstehe ich, warum La Palma auch „Star Island“ – die Sternen-Insel genannt wird.

Über die ganze Insel verteilt gibt es spezielle Aussichtspunkte, von denen man einen hervorragenden Blick auf den Nachthimmel hat. Auf den dortigen Hinweistafeln erfährt man die Blickrichtung zum Polarstern und erhält Informationen zu verschiedenen Sternenbildern und wann diese von dem jeweiligen Punkt zu sichten sind.

Besondere astronomische Ereignisse lassen sich ebenso sehr gut von der Insel aus beobachten. Zuletzt (Anfang 2015) konnte man den Kometen Lovejoy schon mit bloßem Auge von hieraus erkennen. Auch wenn es sich bei Kometen letztendlich nur um große kosmische Eisklumpen handelt, bietet deren Anblick doch ein absolut faszinierendes Schauspiel.


Mein Blick schweift über die Unendlichkeit. Nur ein leises Surren der Teleskope ist hin und wieder in der Stille zu hören. Je länger ich in den Nachthimmel blicke, desto kleiner und unbedeutender fühle ich mich. Aber auch meine alltäglichen Sorgen und Probleme scheinen für den Moment immer kleiner zu werden. Beim nächsten Verkehrsstau werde ich versuchen, mich an genau diesen Moment zu erinnern. „Schade, dass ich diesen Ausblick nicht auch von zu Hause aus haben kann“ denke ich bei mir. Mit der Erfindung des elektrischen Lichts hat die Menschheit zweifelsohne viel gewonnen – aber ohne es zu merken vielleicht auch etwas Wesentliches verloren.

Der Roque de Los Muchachos ist auch am Tage ein lohnendes Ausflugsziel. Neben einer Wanderung auf dem Kraterrand mit beeindruckender Aussicht, gibt es auch die Möglichkeit, das derzeit weltgrößte Spiegelteleskop Gran Telescopio Canarias (GTC) mit einem Spiegeldurchmesser von 10,4 Metern zu besichtigen. Die angebotenen Führungen sind schnell ausgebucht, weshalb eine frühzeitige Anmeldung empfehlenswert ist.

Web-Blog about different aspects of Astronomy and La Palma – http://www.lost-infinity.com/tag/la-palma/

Gran Telescopio Canarias (GTC) visits – http://www.iac.es/eno.php?op1=2&op2=420&op3=56&lang=en
Official webite about Astronomy on La Plama –
http://www.starsislandlapalma.es/en
Website about comets –
http://www.kometen.info

Zur Person:

Sein Interesse an der Astrofotografie führte Carsten Schmitt schon vor einigen Jahren zu seinem ersten Urlaub auf La Palma. Geringe Lichtverschmutzung, das große Observatorium und die Hoffnung, mit dem Thema Astronomie als Amateur hier Gleichgesinnte zu finden, machten die Insel zum idealen Reiseziel. Seitdem ist er regelmäßig Gast auf La Palma um die Sterne zu bewundern, und die vielen anderen Naturwunder zu bestaunen. Er formulierte es so: “Auch in anderer Hinsicht passt La Palma zu mir. Fernab vom Massentoursimus ist es für mich ein perfekter Rückzugsort von Alltag und Hektik. Hier finde ich Ruhe und Raum für neue Ideen und Kreativität.” So entstand vor Kurzem auch ein sehenswehrtes Video über die faszinierenden Naturschauspiele der Insel bei Tag und in der Nacht.

Sein frühes Interesse für Natur, Wissenschaft und Technik führte den 34-jährigen zum Studium der Technischen Informatik (Technical Computer Science). Heute arbeitet er in einem großen IT Unternehmen in der Nähe von Stuttgart. In seiner Freizeit zieht es ihn zum Wandern, Rad fahren oder Klettern aber viel eher nach draussen. Die Reise in andere Länder und Kulturen verbindet er mit dem Interesse für Fotografie und hält so Impressionen und Erinnerungen fest. Das Zitat: „Das Leben ist wie ein leeres Buch dessen Seiten man füllen muss.“ habe für ihn viel Wahrheit, beschreibt Carsten Schmitt seine Haltung. Besuchen Sie doch bei Gelegenheit mal seinen Webblog, es lohnt sich.