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Geometrie in der Natur

Nov 24, 16 • NewsKommentare deaktiviertRead More »

Vielleicht hat der eine oder andere von Ihnen schon einmal die hölzerne Kuppel oberhalb von El Paso entdeckt und sich gefragt, was es damit auf sich hat. Uns hat dieses Gebilde neugierig gemacht und uns veranlasst, der Sache auf den Grund zu gehen.

Bei der Kuppelkonstruktion dieses so genannten Geodom´s wird die gesamte Kugeloberfläche in Dreiecke unterteilt, welche wiederum zu Fünf- und Sechsecken zusammengefasst werden. Bei dieser speziellen Bauweise liegen alle Verbindungspunkte der tragenden Struktur auf der Oberfläche einer Kugel und sind durch Streben mit mindestens vier und bis zu sechs weiteren Punkten verbunden. Diese und andere geometrische Formen finden sich häufig in der Natur wieder und bringen besondere Stabilität mit sich. Ein bekanntes Beispiel für diese Struktur ist die Bienenwabe.

Die geodätische Bauweise des Geo-Dom´s in El Paso ist bereits seit den 60er Jahren bekannt und durch den amerikanischen Architekten Richard Buckminster Fuller verbreitet und dient bis heute dank ihrer enormen Stabilität und günstiger Wind und Wetter Eigenschaften zur Konstruktion von zahlreichen größeren Kuppelbauten und wird gerne auch für den Bau von Gewächshäusern verwendet.

Geometrie findet sich auch in der Anzahl und Anordnung von Blütenblättern, in Querschnitten von Stängeln, Schneckengehäusen und vielen, vielen anderen Objekten in der Natur wieder. Doch nicht nur Pflanzen, auch Tiere und Menschen folgen in ihrem Aufbau diesen Prozessen der Proportionsentwicklung.

Der Geodom von El Paso wurde in dieser Bauweise als Stilelement und kraftvoller Veranstaltungsort für verschiedene Events errichtet. Anfragen dazu unter Tel: 610342352

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