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Die Krise als Chance

Jun 22, 09 • aus aller Welt / de todo el mundo, Leben auf / Vivir en La PalmaKommentare deaktiviertRead More »

chance-krise

Bei den Chinesen gibt es für beide Begriffe ein doppeltes Han-ju, ein Schriftzeichen. Es heißt: Wu-ji und deutet damit die beiden polaren Gegenhälften einer Krise an, nämlich Bedrohung und günstige Gelegenheit
Jede Krise ist eine Aufforderung zur Veränderung, sie ist gut, sie ist notwendig. Jede Krise schafft die Gelegenheit Veränderungen vorzunehmen und Entscheidungen herbeizuführen.
Leider ist die am häufigsten auftretende geistige Konzentration der westlichen Industrienationen das Wu, sprich die Angst, die Gefahr!
Zu viele Menschen konzentrieren sich auf negative Dinge. Es ist Ihnen sicherlich schon einmal aufgefallen. Sie interessieren sich für ein seltenes Auto, oder einen anderen Gegenstand ihrer Begierde und plötzlich sehen sie an jeder Ecke dieses Auto. Man könnte annehmen, dass extra für sie unzählige Autos dieses Typs vor ihren Augen umherfahren. Dabei handelt es sich nur um die Kraft der Konzentration, der Gedanken, die unsere Realität formen. Sie sind fokussiert.
Im Sport kennen sie die Auswirkungen der Konzentration. Zum Erfolg gehören 30% körperliche Fitness, der Rest ist Mentale Kraft, Konzentration und vor allem Wille, der Wille zu gewinnen. Die Gedankliche Ausrichtung ist verantwortlich für Erfolg aber auch Misserfolg. Worauf sie sich konzentrieren, das ziehen sie an. Bestätigung für meine Aussage finden sie durch all die Menschen, die regelmäßig nur über ihre Pechstränen berichten. Auf dem Höhepunkt einer Krise entscheidet sich, ob der Konflikt zum Verhängnis wird oder zum Erfolg!

Gewinnertypen konzentrieren sich auf das „ji“, die Chance bzw. die Möglichkeit. Nun hilft es selbstverständlich nicht, wenn ich nur mein Denken ändere und warte bis die schönen tollen Sachen eintreffen. Natürlich muss dem Gedanken das Handeln folgen, sonst ändert sich außer dem Gedanken gar nichts. Der Großteil der Menschen läuft eher planlos und fremdbestimmt durch ihr Leben, immer in der Hoffung, dass sich etwas ändert. Aber Hand aufs Herz, der vorherrschende Gedanke ist doch, „das wird doch so oder so nichts“, anstatt, „ich schaffe das, Punkt um! Nun werden sich sogleich die Leser melden und vortragen, sie stecken in Sachzwängen und hätten auf die Anderen keinen Einfluss um es ins Positive zu wenden. Ich gratuliere Ihnen, Sie werden Recht behalten, denn das Gedachte, gefolgt vom Handeln, bringt die erdachte Wirkung. Hier könnte nun mein Bericht zu Ende sein, weil sich so oder so nie etwas ändert. Aber wenn ich nicht genug Beispiele kennen würde, die mir bisher begegnet sind und die mir zum Teil viel Freude gemacht haben, dann würde ich hier aufhören. Aber ich glaube eben an das „ji“. Also mache ich weiter und werde sie ermutigen es doch noch einmal zu überdenken. Mehr als 95% der Nachrichten sind negativ, das einzig Positive ist die Werbung, und die ist gelogen. Wir sind inzwischen derart manipuliert, dass wir förmlich nach Mord und Totschlag, nach Bombenterror lechzen. Streiten sie es nicht ab, man hat uns dahin gehend manipuliert, dass die Welt eben so schlecht ist. Ist sie nicht!!!

Machen sie für drei Monate den Fernseher aus, genießen sie die Natur, die uns La Palma bietet und sie werden feststellen, außer, dass ihre Seele freier ist, ist nichts passiert. Es hat sich nichts verändert. Wir werden über das Fernsehen betäubt und davon abgelenkt eigenständig zu denken und eigenverantwortlich zu handeln. Betäubte sind leichter zu lenken.
Haben sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum der Gerichtsvollzieher ihnen den Fernseher nicht pfänden darf? Weil die Gefahr besteht das sie auf eigene Gedanken kommen. Offiziell ist es das Recht auf Information. Das ich nicht lache! Welche Information bekommen wir denn wirklich durch die Medien, im Speziellen über das Fernsehen? Soaps, Spielshows, Verblödungssendungen in denen sich Personen zum Idioten machen. Und jeder will der Ersten sein.

Unternehmen sie den Feldversuch und lassen den Fernseher für drei Monate aus.
Gehen sie einmal spazieren und konzentrieren sich nur auch die Geräusche der Natur, kein Reden, kein MP3 Player. Sie werden sehen, das schafft positive Energie. Und im Ergebnis werde sie feststellen, die Erde dreht sich nach wie vor, ihr Freundeskreis ist noch vorhanden und sie werden eine angenehme Ruhe auf ihrer Seele wahrnehmen. Konzentrieren sie sich in Zukunft auf das „ji“, glauben sie an sich und erzählen sie weiter, wie es ihnen ergangen ist. Vielleicht folgen ihnen weitere Personen und sie erkennen, dass viel mehr möglich ist, als sie sich vorher zugetraut haben.

In diesem Sinne eine schöne Zeit…

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