Partei Podemos mit klarer Mehrheit

Die Partido Popular wird es nicht schaffen. Rajoys Partei verliert die Mehrheit. Die junge Partei „Podemos“ (wir können) liegt mit 27,7% ganz klar vor der regierenden Partei von Mariano Rajoy.

Spaniens Regierungspartei zersetzt sich aus eigener Kraft. Korruptionsvorwürfe, ungerechte Politik und ein Unvermögen, die Bevölkerung zusammen zu halten setzen der Partido Popular zu Recht kräftig zu. Die aktuellen Umfragen zeichnen ein deutliches Bild dessen, wie sehr die Regierenden am Volk vorbei entscheiden. Vorteilnahme und Vetternwirtschaft sind derzeit der stärkere Antrieb der Politik in Spanien als der, den Bürgern eine Perspektive zu geben, wie das Land aus dem Dilemma hoher Arbeitslosigkeit kommt. Die jüngsten Ergebnisse der Umfragen vom Institut Metroscopia deuten auf eine klare Mehrheit der erst acht Monate alten „Podemos“ mit ihrem charismatischen Anführer Pablo Iglesias . Mit 27,7% liegt dessen Partei deutlich vor den oppositionellen Sozialisten PSOE, die nur auf 26,2% kommen und noch deutlichen, nämlich mit nur 20,7% wurde die amtierende Partei um Mariano Rajoy abgestraft.

Ministerpräsident Rajoy kämpft an mehreren Fronten.

Auf der einen Seite muss er sich um die Abspaltungspläne Kataloniens kümmern, zum anderen kosten die Korruptionsvorwürfe nicht nur Kraft sondern auch Stimmen. Die Bevölkerung ist nicht so dumm, wie die Politiker sie gerne hätte. Es dauert vielleicht ein wenig länger, bis der Bürger initiativ wird, wenn er es aber macht, dann ist mit warmen Worten und Lavendelduft nicht mehr viel auszurichten. Die Podemos hatte es bei den Europawahlen auf Anhieb geschafft ins EU-Parlament zu kommen. Nun finden in sieben Monaten kommunale und regionale Wahlen in Spanien statt. Da wird sich zeigen, wie stark der Prozess der inneren politischen Zersetzung bereits gewuchert hat. Die zunehmende Popularität der neuen Podemos Partei und auch all der anderen jungen Parteien in sämtlichen Staaten der EU werden die etablierten aber trägen, und zuweilen korrupten Parteien gehörig unter Druck setzen. Somit besteht doch noch die Hoffnung, dass sich die EU als Demokratie bezeichnen darf. Mariano Rajoy hat sich nun für den Weg der Reue entschieden und sich im Namen seiner Partei für die Korruptionsvorwürfe entschuldigt. „Ich entschuldige mich im Namen der Partido Popular bei allen Spaniern dafür, verantwortungsvolle Positionen an Personen vergeben zu haben, die diese nicht würdig ausfüllen konnten“, sagte der Ministerpräsident in der vergangenen Woche. Einen Tag zuvor waren 51 Politiker, Geschäftsleute und Beamte in Spanien festgenommen worden. Dabei ging es um Bestechung bei der Vergabe von Dienstleistungs- und Bauaufträgen.

Die Bereicherung der Politiker versus Sparmaßnahmen

Die Bankenrettung, persönliche Bereicherung und Amtsmissbrauch in Kombination mit Sparmaßnahmen, die sich nur gegen die normale Bevölkerung richtet sind scheinbar ein Antrieb dafür, dass die politische Zersetzung nicht mehr aufzuhalten ist. Armut, vier Millionen Arbeitslose, eine Jungendarbeitslosigkeit, die ihres Gleichen sucht, und Steuererhöhungen haben aus dem Land ein Pulverfass gemacht. Die einzige Reaktion der regierenden Partido Popular derzeit?? Die Polizei rüstet auf.

Russland und ein unfassbares Europa

Im Laufe der Geschichte haben sich zwei hauptsächliche Ursachen herauskristallisiert,warum Kriege angezettelt werden – Religion und Wirtschaft. Warum? Ein wirtschaftlich gesundes Land wird keinen Krieg anzetteln, weil es dadurch keine weitere Verbesserung der Lage zu erwarten hat. Ein wirtschaftlich gesundes Land wird keine Aggression anderen Ländern gegenüber hegen. Das kann man so stehen lassen. Wenn dieses gesunde Land außerdem keine Ambitionen hegt, seine Religion mit Gewalt in die Welt hinaus zu tragen, dann kann man davon ausgehen, das dieses Land grundfriedlich sein wird. Religion ist beispielsweise auch, wenn man eine gewisse wirtschaftliche Überzeugung mit aller Macht dogmatisch verfolgt und diese als Maßstab für die Welt ansieht. Um also aufzuspüren, wer ein Kriegstreiber ist und wer sich nur verteidigt, müssen wir uns die wirtschaftliche Situation im Land ansehen. Dabei ist weniger der vermeintliche Wohlstand der Bevölkerung als Maßstab heranzuziehen, als vielmehr die Außenhandelsbilanz, denn diese gibt Aufschluss über die tatsächliche Lage eines Staates.

Krieg war von jeher ein Mittel, um vom eigentlichen Problem abzulenken.

Die Politik propagiert in Übereinkunft mit der vierten Macht, den Medien, dass ein Krieg unausweichlich sei, um Wohlstand, Demokratie und Frieden zu erhalten. Man kann nur zu oft beobachten, wie westliche Medien mit dem Wortspiel „den Frieden erhalten durch kriegerische Maßnahmen“ manipulieren. Seit Wochen führt nun die NATO, eigentlich ein Verteidigungsbündnis, verbal den Krieg mit Russland herbei. Als Aggressor, dem man Einhalt gebieten müsse, wird Putin an den Pranger gestellt.

Die Nato ist seit der Auflösung der ehemaligen Sowjetunion in übertragenem Sinne arbeitslos. Die eigentliche Berechtigung ist mit dem Wegfall des Kalten Krieges nicht mehr gegeben. Das Russland, nach dem Auflösen der Sowjetrepubliken, ist unter Präsident Jelzin im Chaos versunken. Das Land musste sich neu orientieren, und das wirtschaftlich wie auch gesellschaftlich. Dieser Zustand führte dazu, dass das Gemeineigentum der Staaten an westliche Kapitalisten verhökert wurde. Darin liegt auch ein Grund, warum es einigen Russen gelungen ist, binnen kürzester Zeit Milliarden an Vermögen anzuhäufen. Nach dem Aufstieg der Oligarchen und dem Staatsbankrott kam Putin und führte das Land aufgrund einer demokratischen Wahl aus dem Chaos heraus. Zu keiner Zseit wurde diese demokratische Wahl in Frage gestellt. Putin führte das Land allmählich zu steigendem Wohlstand für eine breite Bevölkerungsschicht und stabilisierte die Wirtschaft.Er hat die Macht der Oligarchen auf das gesetzlich zu verantwortende Maß gebracht und den Ausverkauf der Staatseigentümer gestoppt.

Putin ist kein Klosterschüler, dennoch hat er der Bevölkerung eine Perspektive gegeben

Das derzeitige Russland ist wirtschaftlich grundsolide, wächst und hat eine Staatsverschuldung von etwas weniger als 10%. Nur zum Vergleich: Griechenland liegt im 1.Quartal 2014 bei 174,1%, Italien bei 135,6%, Spanien bei 96,8%, und Deutschland bei 77,3%. Alles in Relation zum Bruttoinlandsprodukt. Und die USA sind mit 105,7% ihres Bruttoinlandsproduktes verschuldet. Das sind die offiziellen Zahlen. Das an Statistik in der Politik gerne mal manipuliert wird, sollte selbst dem sonnigsten Gemüt bekannt sein. Da ist es im Zweifel zweitrangig, dass Russland dies durch einen sehr großen Rohstoffexport erwirtschaftet. Wenn also ein Land mir derart niedriger Staatsverschuldung etwas benötigt, dann kauft es sich das. Dazu muss es keine Kriege führen. Bis hierher finden sich also wirtschaftlich keine Beweggründe, warum Russland Krieg führen will. Ganz im Gegenteil, kann doch Europa zufrieden sein, dass sich Putin nicht von den ständigen Provokationen leiten lässt und so reagiert, wie es die Provokateure wollen. Welches Interesse sollte Russland also haben, seine Nachbarländer zu destabilisieren? Mit destabilisierten Staaten kann man schlecht Handel bestreiben. Somit sollte klar sein, dass friedlicher Handel mit den Nachbarländern den wirtschaftlichen Fortschritt weiter fördert.

Wer aber ist dann der Kriegstreiber?

Zu den größten Schuldenmachern gehören die USA und Großbritannien

Das allen voran die USA ihre Schulden nicht bezahlen können geht in dem Medienbrei der Systempresse unter. Detroit, einst prosperierende Stadt der Autos ist bankrott. Kalifornien, Sonnenstaat am Pazifik, bankrott. Das es nicht zur Zahlungsunfähigkeit kommt, ist ausschließlich dem Umstand geschuldet, das das Abkommen von Bretton Woods den USA erlaubt, ungedecktes Geld in unbegrenzten Mengen zu drucken. Deswegen führen sich die USA auf, wie sie es tun. Bislang wird das an der Oberfläche noch akzeptiert. Aber wer die Weltpolitik genau verfolgt sieht das, was die USA schon lange sehen. Ihr Weltmachtstatus bröckelt. Russland und China haben bereits Abkommen darüber geschlossen, dass Waren in Rubel oder Yen gehandelt werden. Brasilien schließt sich dem an und weitere südamerikanische Staaten haben nicht weiter vor, sich von den USA drangsalieren zu lassen. Auch Großbritannien geht es kaum besser. Die Wirtschaft beider Staaten ist tendenziell marode. Nun kommen wir wieder an dem Punkt an, dass wirtschaftlich marode Staaten aggressiv vorgehen. Die NATO ist ja nichts anderes als ein Bündnis, welches von den Amerikaner gesteuert wirds.

Der wenig geschätzte Anders Fogh Rasmussen trägt nur ungeprüft vor, was ihm die USA diktieren. Der ehemalige Präsidenten-Berater Zbigniew Brzezinski drängt sogar unverhohlen die EU zu mehr Härte gegen Russland. Die USA diktieren und Europa spielt souverän und kassiert für die Sanktionen, die die USA wollen, den wirtschaftlichen Einbruch. Hier ist durchaus zu erkennen, wem die ganze Auseinandersetzung hilft. Man muss nur die Augen etwas geöffnet halten anstatt pro Stunde Verblödungsfernsehen einen IQ Punkt einzubüßen.

Wir wissen jetzt also, dass nur wirtschaftlich angeschlagene Staaten zu Aggression neigen. Dazu sollte man auch wissen, dass die letzte militärische Aktion der Russen, der Einmarsch in Afghanistan, dreißig Jahre her ist. Die Amerikaner und die Briten haben hingegen in den letzten 60 Jahren über 250 Kriege geführt. Warum alleine bei dieser Zahl die Bürger nicht auf die Barrikaden gehen, ist einzig und allein das Verdienst der Presse. Diese macht die Nachrichten. Nachrichten sind Informationen die „nachgerichtet“ sind und man sich danach richten soll! So kommt zustande, dass wir glauben, uns unsere eigene Meinung bilden zu können. Durch 15 Minuten auserwählte Information am Abend. Bei den Kriegen der Amerikaner und Briten, ging es immer um Macht und Öl, um Wirtschaft und Einflussnahme. Heute ist völlig unzweifelhaft belegt, dass die Einsätze immer wieder auf Lügen und Desinformation beruhten. An dieser Tatsache gibt es gar keinen Zweifel und dennoch glauben wir der Propaganda gegen Putin.

Gehen wir zum zweiten Punkt, die Religion

Nehmern wir den zweiten Faktor unter die Lupe, die Religion. Religion im weiteren Sinne ist auch, dass ich Marktwirtschaft und Demokratie zum einzig möglichen Status proklamiere. Mit der selben Aggression wie seinerzeit die Christen ihren Glauben weltweit installieren wollten, so predigt heute Amerika den Turbokapitalismus und die Demokratie. Heute sehen wir zum Teil, wohin uns und den Rest der Welt das gebracht hat. Mehr Armut den je, weil der vermeintliche Wohlstand zu lasten der unteren Bevölkerungsschichten geht. Von Demokratie kann heute im Ernst ja nicht mehr die Rede sein, wenn man beobachtet, wie diktatorisch diese Staaten vorgehen. Die westliche Welt muss sich unterstellen lassen, dass sie den Terrorismus in der heutigen Form selbst geschaffen hat. Die Religion freier Handel, wird mit perfiden Mitteln wie Destabilisierung und Unruhen mittels IWF und Weltbank verbreitet, dass am Ende viele Tote, Chaos und Elend herrschen. Das Kapital aber hat sich an den Reichtümern der destabilisierten Länder eine Goldene Nase verdient. Russland ist immer noch mit seinem Weg beschäftigt, dass es gar keine Heilslehre zu verkünden hat. Russland muss erst einen langen Weg , weg vom Kommunismus gehen und sich in der Weltgemeinschaft positionieren. China im übrigen ebenso. Da entwickeln sich zwei Giganten, die das Potential in sich tragen, die Hegemonie der USA zu pulverisieren.

Russland sucht also seinen eigenen Weg. Der lässt sich nicht mit allen unseren westlichen Ideologien vereinbaren. Das muss er auch nicht. Russland ist groß und stark genug, um Eigenständigkeit zu entwickeln, die nicht denen der USA entspricht. Also können wir den Punkt der Religion bei Russland ebenfalls ausschließen.

Bedrohung durch Russland

Wir lassen uns da so vor den Karren spannen, das berechtigte Zweifel angebracht sind, ob wir so hoch entwickelt sind wie wir vorgeben. Die Berichterstattung zeigt derzeit aber leichte Tendenzen, dass sich etwas in den Reihen der Entscheider abzeichnet. Immer mehr äußern sich hohe Vertreter aus Politik und Wirtschaft und tragen derzeit noch dezent vor, dass sich Bundeskanzlerin Merkel zum Handlanger der Amerikanischen Interessen machen lässt. So wie eben auch Rasmussen und Konsorten. Die Vorkommnisse auf der Krim und in der Ostukraine nutzen Russland nur in sofern, als dass es sich gegen die immer enger werdende Schlinge des Verteidigungsbündnis NATO zu Wehr setzt. Einmal recht plakativ aber einfach ausgedrückt wäre es nichts anderes, als würden Russland und China ein Militärbündnis schmieden, sich Partner dazu suchen und in Mexiko, auf Kuba oder gar in Kanada Militärbasen mit Mittelstreckenraketen installieren. Wie verschnupft die USA auf so etwas reagieren, haben sie 1962 gezeigt, als die Kubakrise fast den dritten Weltkrieg entfacht hätte. Also ist es durchaus zu verstehen, dass Russland sich der immer enger werdenden Schlinge der NATO erwehrt.

Man muss weit ausholen um zu verstehen, was Russland treibt und ängstigt. Die westliche Welt ist stets und ständig darauf bedacht, dass Sicherheit herrscht, das die Völker in Frieden leben können. Russland will nichts anderes. Die Bedrohung kommt durchaus aus Amerika. Denken sie an die Strafen, die amerikanische Gerichte gegen europäische Banken verhängt haben, weil diese Sanktionen umgangen sind, die die USA verhängt haben. Man darf sich durchaus fragen, was die ganze restliche Welt mit den Streitereien der USA zu tun haben. Warum verlängert beispielsweise Obama die Embargos und Sanktionen gegen Kuba erneut um ein Jahr. Welche Gefahr sieht denn Obama von Kuba ausgehend? Und was hätte beispielsweise Europa zu verantworten, wenn es die Sanktionen umgeht – nichts!

Die Milliarden, die Amerika für Rüstung ausgibt, sind ja nicht zur Verteidigung der Landesgrenzen gedacht, sie sind dazu da, wo auch immer in der Welt Krieg zu führen. Wer sollte denn allen Ernstes Amerika angreifen? Und warum? Wenn Amerika sich von seinem Verfolgungswahn kurieren könnte, dann wären die Milliarden umzulenken in zivile Güter, die dazu beitragen würden, dass es der Handelsbilanz wieder besser geht. Dann wiederum muss man keine Kriege führen. Das Volk wäre dem Präsidenten dankbar.

Also wie kann man nun einen Krieg anzetteln und am Ende auch noch als Retter da stehen?

Man installiert Gefolgsleute in den wichtigen Positionen der Politik, destabilisiert das Land von innen heraus und tritt als Friedensstifter auf die Bühne. Oft kopiert, nie so gut gemacht wie von den Amerikanern. Man greift die Wirtschaft an und nimmt damit dem Land die gesunde Basis. Schon brodelt es und in den Wirren lassen sich leicht Nebelbomben schmeißen, die die Blick versperren auf das, was wirklich bezweckt wird. Wenn die Bemühungen, das Land zu unbedachten Handlungen zu provozieren nicht funktionieren, dann greift man zum Mittel der Isolation. Wirtschaftliche Sanktionen sollen den Gegner in die Knie zwingen. Der Abschuss der Passagiermaschine MH17 ist nicht den Russen in die Schuhe zu schieben. Dennoch war der Abschuss Grundlage für die Sanktionen gegen Putin. Das wir derzeit KEINEN Krieg haben, ist der Besonnenheit von Putin zu verdanken. Die Auswertungen des Voicerecorders liegen vor und werden dennoch nicht der Öffentlichkeit zu Verfügung gestellt. Die Öffentlichkeit und die Angehörigen wissen immer noch nicht die Wahrheit. Gibt es Bemühungen seitens Russland, ein anderes Land zu destabilisieren? Mir ist davon nichts bekannt. Nur die eigentlich seit Ende des Kalten Krieges Berechtigungslose NATO wird nicht müde uns zu erklären, wie gefährlich der Russe ist. Gesichert ist, der Russe hat die Passagiermaschine weder abgeschossen noch deren Abschuss geplant oder befohlen. Russland kann kein Interesse an instabilen Nachbarn haben. Russland ist nicht aggressiv und will niemanden angreifen. Alle anderen Aussagen sind weder zu belegen noch sind sie in sich schlüssig und logisch.

Religion und Wirtschaft.

Wer erfüllt nun die Bedingungen, einen Krieg führen zu wollen. Russland mit seiner Suche nach einer Neuordnung der Gesellschaft und Wirtschaft, mit seinem tadellosen Haushalt von unter 10% Staatsverschuldung, oder Amerika, das die Dollardominanz schwinden sieht, die wirtschaftlich am Abgrund stehen und nur von dem Seil der Notenpresse vor dem Absturz bewahrt werden.

Wie verzerrt die Weltsicht ist, lässt sich durchaus auch daran sehen, das ein Obama den Friedensnobelpreis trägt und der Bundeskanzlerin ein guter Job nachgesagt wird. Man darf die Dinge aber auch so darstellen, dass es einen schon wundern muss, dass die Bundeskanzlerin noch keine braune Nase hat und Putin durchaus ein Orden verdient hätte, für besonnenes Handeln.

Lassen sie mal die Nachrichten weg…

Ihr Jean Bas

Nichts passt besser als „Brot und Spiel“ zur Fußball WM

geld 

Wie einfach doch die Mehrheit zufrieden zustellen ist und wie simpel die Schachzüge der Spieler auf dem Spielbrett der Unterhaltung. Da fiebern Millionen dem Treten der Lederpelle entgegen und genau in dieser Zeit werden Entscheidungen still und fast heimlich getroffen, die eine deutlich längere Halbwertzeit besitzen als die WM.

Schon der amerikanische Präsident Clinton bediente sich der Tatsache, dass bei großen Events die Masse abgelenkt ist und der Kongress Gesetze durchdrückte, die die Bevölkerung nicht gutheißen konnte. Und in Deutschland wurde in der Zeit der Fußball Weltmeisterschaft ein Gesetzespaket zur Bankenunion beschlossen, welches im Falle einer Bankpleite, Aktienhalter und Sparer zur Kasse bittet. Nicht, dass das jetzt neu ist, dass uns die Politik ein X für ein U vorzumachen glaubt, nein, es hat einfach Methode, wie der Bürger für die Fehlentscheidungen zu Ader gelassen wird.

Die Bundesregierung verabschiedete vier Gesetzesentwürfe zur Bankenunion. In einem wird geregelt, wie die Abwicklung vonstatten geht, wenn die nächste Bank zahlungsunfähig wird. Demnach werden künftig zuerst die Eigentümer (Aktienhalter) und Gläubiger (Besitzer von Anleihen und Sparer) der insolventen Bank zur Kasse gebeten („Bail-In“). Sie sollen zusammen im Krisenfall für acht Prozent der Bilanzsumme haften. Im Falle einer Insolvenz werden zunächst Eigentümer und Gläubiger zur Kasse gebeten. Die meisten Sparer wissen aber trotz der Zypern-Zwangsabgabe nicht, dass sie nicht die Kunden der Bank, sondern juristisch deren Gläubiger sind. Sie sollen durch eine Einlagensicherung geschützt werden. Kurz um, die ganzen blumigen Reden der Finanzminister und anderer Entscheidungsträger sind nichts als Worthülsen mit der unsere Steuergelder verprasst werden.

Und mit genau diesem Schema regierte Seinerzeit das Römische Reich um sich vom Pöbel abzugrenzen und seine Pfründe zu sichern. Heute ist die Vorgehensweise um Vieles ausgefeilter und noch perfider. Der Mensch entwickelt sich eben. Nur dass das System nach wie vor funktioniert. Gib dem Volk ein Smartphone, veranstalte pompöse Spiele, ob nun Fußball WM oder Olympiade und gib dem Volk ein wenig zu fressen, dann kannst Du verabschieden was Du willst.

Gute Unterhaltung wünscht

Ihr Jean-Bas

Die Krise als Chance

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Bei den Chinesen gibt es für beide Begriffe ein doppeltes Han-ju, ein Schriftzeichen. Es heißt: Wu-ji und deutet damit die beiden polaren Gegenhälften einer Krise an, nämlich Bedrohung und günstige Gelegenheit
Jede Krise ist eine Aufforderung zur Veränderung, sie ist gut, sie ist notwendig. Jede Krise schafft die Gelegenheit Veränderungen vorzunehmen und Entscheidungen herbeizuführen.
Leider ist die am häufigsten auftretende geistige Konzentration der westlichen Industrienationen das Wu, sprich die Angst, die Gefahr!
Zu viele Menschen konzentrieren sich auf negative Dinge. Es ist Ihnen sicherlich schon einmal aufgefallen. Sie interessieren sich für ein seltenes Auto, oder einen anderen Gegenstand ihrer Begierde und plötzlich sehen sie an jeder Ecke dieses Auto. Man könnte annehmen, dass extra für sie unzählige Autos dieses Typs vor ihren Augen umherfahren. Dabei handelt es sich nur um die Kraft der Konzentration, der Gedanken, die unsere Realität formen. Sie sind fokussiert.
Im Sport kennen sie die Auswirkungen der Konzentration. Zum Erfolg gehören 30% körperliche Fitness, der Rest ist Mentale Kraft, Konzentration und vor allem Wille, der Wille zu gewinnen. Die Gedankliche Ausrichtung ist verantwortlich für Erfolg aber auch Misserfolg. Worauf sie sich konzentrieren, das ziehen sie an. Bestätigung für meine Aussage finden sie durch all die Menschen, die regelmäßig nur über ihre Pechstränen berichten. Auf dem Höhepunkt einer Krise entscheidet sich, ob der Konflikt zum Verhängnis wird oder zum Erfolg!

Gewinnertypen konzentrieren sich auf das „ji“, die Chance bzw. die Möglichkeit. Nun hilft es selbstverständlich nicht, wenn ich nur mein Denken ändere und warte bis die schönen tollen Sachen eintreffen. Natürlich muss dem Gedanken das Handeln folgen, sonst ändert sich außer dem Gedanken gar nichts. Der Großteil der Menschen läuft eher planlos und fremdbestimmt durch ihr Leben, immer in der Hoffung, dass sich etwas ändert. Aber Hand aufs Herz, der vorherrschende Gedanke ist doch, „das wird doch so oder so nichts“, anstatt, „ich schaffe das, Punkt um! Nun werden sich sogleich die Leser melden und vortragen, sie stecken in Sachzwängen und hätten auf die Anderen keinen Einfluss um es ins Positive zu wenden. Ich gratuliere Ihnen, Sie werden Recht behalten, denn das Gedachte, gefolgt vom Handeln, bringt die erdachte Wirkung. Hier könnte nun mein Bericht zu Ende sein, weil sich so oder so nie etwas ändert. Aber wenn ich nicht genug Beispiele kennen würde, die mir bisher begegnet sind und die mir zum Teil viel Freude gemacht haben, dann würde ich hier aufhören. Aber ich glaube eben an das „ji“. Also mache ich weiter und werde sie ermutigen es doch noch einmal zu überdenken. Mehr als 95% der Nachrichten sind negativ, das einzig Positive ist die Werbung, und die ist gelogen. Wir sind inzwischen derart manipuliert, dass wir förmlich nach Mord und Totschlag, nach Bombenterror lechzen. Streiten sie es nicht ab, man hat uns dahin gehend manipuliert, dass die Welt eben so schlecht ist. Ist sie nicht!!!

Machen sie für drei Monate den Fernseher aus, genießen sie die Natur, die uns La Palma bietet und sie werden feststellen, außer, dass ihre Seele freier ist, ist nichts passiert. Es hat sich nichts verändert. Wir werden über das Fernsehen betäubt und davon abgelenkt eigenständig zu denken und eigenverantwortlich zu handeln. Betäubte sind leichter zu lenken.
Haben sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum der Gerichtsvollzieher ihnen den Fernseher nicht pfänden darf? Weil die Gefahr besteht das sie auf eigene Gedanken kommen. Offiziell ist es das Recht auf Information. Das ich nicht lache! Welche Information bekommen wir denn wirklich durch die Medien, im Speziellen über das Fernsehen? Soaps, Spielshows, Verblödungssendungen in denen sich Personen zum Idioten machen. Und jeder will der Ersten sein.

Unternehmen sie den Feldversuch und lassen den Fernseher für drei Monate aus.
Gehen sie einmal spazieren und konzentrieren sich nur auch die Geräusche der Natur, kein Reden, kein MP3 Player. Sie werden sehen, das schafft positive Energie. Und im Ergebnis werde sie feststellen, die Erde dreht sich nach wie vor, ihr Freundeskreis ist noch vorhanden und sie werden eine angenehme Ruhe auf ihrer Seele wahrnehmen. Konzentrieren sie sich in Zukunft auf das „ji“, glauben sie an sich und erzählen sie weiter, wie es ihnen ergangen ist. Vielleicht folgen ihnen weitere Personen und sie erkennen, dass viel mehr möglich ist, als sie sich vorher zugetraut haben.

In diesem Sinne eine schöne Zeit…

Inflation, Rezession, Wirtschaftskrise

Was wird da auf uns zu kommen?

Die Nachrichten sind voll von Schlagworten wie Krise, Rezession und Wirtschaftskrise. Wo sind die Ursachen, wer trägt die Schuld, wie kommen wir persönlich da durch.
So lange der „normale Mensch“ nicht erkennt, dass es ein Systemisches Problem unseres Finanzsystems ist, wird sich die Situation kaum zum besseren ändern. Es ist ratsam, sich eigene Gedanken zu machen, den Medien nicht blind zu vertrauen und sich einiger Zusammenhänge bewusst zu werden.
Inflation ist Enteignung -in erster Linie derjenigen, die für ihren Lebensunterhalt hart arbeiten müssen. Belle Etage Banker der Hochfinanz und einflussreiche Politiker sind davon eher nicht betroffen. Aber ob sie es nun Inflation, Geldmengenwachstum, Verbraucherpreissteigerung oder sonst wie nennen, es bleibt Enteignung. Und zwar, weil Regierungen Geld drucken, welches wir uns hart erarbeiten müssen. Zum besseren Verständnis kurz eine Erklärung zum Begriff „Inflation“, (von Lat.: das sich Aufblasen, das Aufschwellen) entsteht durch Geldmengenwachstum. Die Preise steigen, weil die Geldmenge steigt.

Im täglichen Leben wird das ständige Erhöhen der Preise als Inflation komuniziert. Ganz wichtig ist, mit dieser Unkenntnis aufzuräumen. Die Preise steigen, weil die Notenbanken immer mehr Geld drucken, es so an Kaufkraft verliert. Punkt um.
Wir sprechen hier von buntem, gedrucktem Papiergeld, welches nicht mehr mit Gold hinterlegt ist. Vor 1971 gab es einen Goldstandard der besagte, dass die Regierung nur so viel Geld drucken durfte, wie an Goldwert in den Tresoren der Staatsbanken lag. Dieser Standard wurde gezielt durch Vertragsbruch seitens der Amerikaner aufgehoben, um Geld in unbegrenzter Menge zu drucken. Unser Geldmengenwachstum liegt bei ca. 11% im Jahr ( Euroraum ). Dagegen müssen wir die prozentuale Steigerung des Wirtschaftswachstums stellen. Das liegt bei ca. 1,5% Folglich produziert die Bevölkerung weniger Güter und Dienstleistungen als Geld gedruckt wird. Daraus resultiert, unser Geld ist weniger wert, wir müssen mehr davon auf den Tisch legen um die gleiche Menge an Gütern oder Dienstleistungen zu erwerben. Man will uns aber gezielt durch die Dauerberieselung der Medien erklären, alles wird teurer und Schuld sei die Inflation.

Die Inflationsrate wird schön klein geredet und hat dennoch den Rekordstand von 4% in der Kernrate im Euroraum erreicht. Real liegen die Inflationsraten zwischen 8% und 12 %. Um diesen Betrag wird unser Geld Jahr für Jahr weniger wert. Und die große Differenz zwischen der veröffentlichten Inflation und der realen Inflation, hat bereits jeder erfahren. Benzin, Gasflaschen, auf La Palma in fast jedem Haushalt gebraucht, sind um deutlich mehr als 4% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Milch, Käse alles kostet deutlich mehr.
Aber, was können wir unternehmen? Wir können vorsorglich handeln, indem wir z. B. ein sparsameres Auto kaufen, unser Erspartes in physische Werte wie etwa Gold und Silber eintauschen. Da steckt bereits eine erbrachte Leistung hinter, es wurde gefördert. Papiergeld hingen kann unendlich viel gedruckt werden. Die Druckerpressen können Tag und Nacht laufen, doch erzeugen keinen Wert.

Wir alle in Europa haben lernen müssen, wie man das geschickt verkaufen kann. Mit Einführung des Euro hatten wir alle plötzlich bis zu 50% weniger an Kaufkraft. Das liegt nun einige Jahre zurück, aber ich bin sicher, die Politik und Hochfinanz strickt schon an einem neuen Plan, mit dem man uns erneut berauben wird. Vielleicht heißt die neue Währung „Amero oder Global“. Was glauben sie, woher die Milliarden kommen, die zur Stützung des maroden Finanzsystems kommen? Glauben sie, die hat jemand erarbeitet, 700 Milliarden Dollar die die Bevölkerung unter dem Kopfkissen hat? Nein, diese Milliarden werden gedruckt und erhöhen die Inflation in einem Maße, dass die Folgen nur schwer absehbar sind. Eines ist sicher, die Staatsverschuldung bezahlen immer die Bürger. Lassen sie mich ein Zitat von Alan Greenspan ( US-Notenbank-Chef Aug.1987 bis Jan.2006 ) anbringen: „Staatsverschuldung ist einfach ein Mechanismus für versteckte Enteignung von Vermögen und Gold verhindert diesen heimtückischen Prozess“ Das schreibt ein Mann, der das Finanzsystem wirklich kennt!

Aber, wie können wir uns dagegen zur Wehr setzen? Nun, wir können anstelle von Lebensversicherungen, bereits erwähnte physische Werte wie Gold und Silber erwerben. Auch Grundstücke und bezahlte Häuser sind ein guter Schutz vor ausufernder Geldentwertung. Entschuldung hat oberste Priorität, um nicht am Tropf der Banken hängen mit immer höheren Zinsen zu hängen. Pflegen Sie Ihren Garten und pflanzen Obst und Gemüse an, um die Lebensmittelkosten abzufangen. Kleine, doch lohnende Schritte. Wir sollten uns alle besser mit unserem Finanzsystem auseinander setzen, um zu begreifen, was da vor sich geht.
Ich bin überzeugt, dass in den nächsten 12 bis 18 Monaten das Thema Inflation ganz oben auf den Tagesthemen steht. Nur ein kleines nachprüfbares Beispiel.

Simbabwe hatte im Jahr 1998 eine Inflationsrate von 32%, die 1999 bereits 101% erreichte, um im Jahre 2003 die unvorstellbare Höhe von 600% auszuweisen. Im November 2006 betrug sie bereits 1098% und im Februar 2007 durchbrach sie die 100.000% Grenze. Sie meinen unmöglich für Europa? Da bin ich mir nicht sicher. Lieber bereite ich mich darauf vor und pflanze schon mal den einen oder anderen Obstbaum. Wir sind hier auf La Palma mit einem Klima gesegnet, welches wir hervorragend dazu nutzen können, uns ein wenig unabhängig von den zukünftigen Preisentwicklungen zu machen. Diesen Luxus bietet nicht jede Region. Pflegen wir, was wir haben, so werden wir der Inflation und der Krise ein wenig trotzen. Übrigens, Simbabwes Inflationsrate wurde am 28.Juli 2008 offiziell mit 2,2 Millionen Prozent veröffentlicht. Ich gehe schon mal in den Garten und gieße meine Obstbäume.

So long, oder hasta luego