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Museum
des Stickereihandwerks und Fronleichnamsfestes
Eines der prächtigsten Hauser des Ortes Mazo im Osten der
Insel ist wohl das „Casa Roja“. Das durch seine rote
Fassade nicht zu übersehene Gebäude wurde zu Beginn des
20. Jahrhundert erbaut. Der Handelskaufmann Leopoldo Pérez
Días ließ die Villa nach seiner Rückkehr aus
Amerika 1911, wo er als Auswanderer sein Glück machte, erbauen.
In den 70er Jahren wurde es von dem Deutschen Jürgen Fischer
gekauft, welcher dem Haus seine rote Farbe gab und darin ein Hotel
eröffnete. Später wurde es von der Gemeinde erworben
und von 1994 bis 1996 restauriert.
Heute wird hier im Untergeschoss das Fronleichnamsfest von seinen
Anfängen bis zur heutigen Zeit dokumentiert. Ausgestellt werden
unter anderem Kunstwerke, welche auch zur Prozession im Rahmen
des Fronleichnamfestes bewundert werden können. Ausserdem
geben Fotos, Dokumente und Reproduktionen weitere Informationen über
das, für die Gemeinde so bedeutende Fest.
Das Obergeschoss gibt Einblick in das wohl bedeutendste Kunsthandwerk
der Insel – die Stickerei. Sie ist mit der Gemeinde Mazo
tief verwurzelt und blickt auf eine lange Geschichte zurück.
So war das Bördeln (die Lochstickerei) auf La Palma über
Jahre eine wichtige Einnahmequelle. Die Stickereien kommen vor
allem bei der Herstellung der Trachten, Tischdecken und Kirchendekorationen
zum Einsatz.
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