Die Demokratie ist abgeschafft

 

Die Regierung von Madrid verbietet den Katalanen die symbolische Abstimmung zur Frage der Unabhängigkeit.

Der katalonische Präsident Artur Mas will die Bürger Kataloniens trotz des Verbotes des Verfassungsgerichts zum Referendum symbolisch abstimmen lassen. Am 9.November sollen die Katalanen darüber abstimmen, ob sie eigenständig sein wollen oder weiterhin unter dem Diktat Madrids stehen wollen. Nachdem die Regierung von Mariano Rajoy den Katalanen untersagt hat darüber abzustimmen, will Artur Mas, Kataloniens regionaler Präsident, die Zentralregierung aufgrund „Verletzung der Menschenrechte“ vor das Oberste Gericht ziehen, zitiert ihn die Presse in El Pais. Es erinnert zum Jahrestag des Mauerfalls vom 9. November 1989 fast ein wenig an Zeiten der DDR, wo den Bürgern bis dahin die Meinung und Entscheidung zum freien Leben untersagt war. Präsident Mas erklärt weiter: „Wir müssen das tun, zur Verteidigung, zur Selbstverteidigung eines ganzen Volkes. Katalonien habe das Recht, über seineeigene Zukunft zu entscheiden.“

Nachdem Spaniens Zentralregierung Klage eingereicht hatte, untersagte das Verfassungsgericht zunächst das Referendum für den 9. November in einem Blitzverfahren

Um die symbolische Befragung durchzuziehen und es sich nach dem Urteil nicht als Regierung mit dem Gericht zu verscherzen, könnte Präsident Mas seine offizielle Unterstützung der Befragung zurückziehen. Das würde bedeuten, dass die Befragung zwar stattfindet, aber nicht unter offizieller, öffentlicher Aufsicht. So würden beispielsweise auch keine öffentlichen Gebäude als Wahllokale benutzt werden. Alles würde über die Mitglieder der unabhängigen Freiheitsbewegung laufen, ohne Beamte etc.

Die katalanische Regierung will und muss an der symbolischen Abstimmung festhalten, weil immer mehr Katalanen aufbegehren und die Unabhängigkeit fordern. Nach dem Referendum sind Zehntausende Katalanen auf die Strasse gegangen und haben protestiert. Sie forderten eindeutig auch zu Ungehorsam auf.

Die Regierung um Mariano Rajoy sollte wohl aufpassen, das ihr die Bewegung der Bürger nicht aus dem Ruder läuft. Von Demokratie sprechen nur noch diejenigen, die sich von den Parolen der Systempresse haben einweichen lassen. Jeder wache und mündige Bürger erkennt seit Jahren, wie die Demokratie in Europa mit Füßen getreten wird. Wenn aber die Unzufriedenheit zu groß wird, entscheidet doch wieder das Volk. Am kommenden Sonntag vor genau 25 Jahren war es schon einmal dazu gekommen.

Russland und ein unfassbares Europa

Im Laufe der Geschichte haben sich zwei hauptsächliche Ursachen herauskristallisiert,warum Kriege angezettelt werden – Religion und Wirtschaft. Warum? Ein wirtschaftlich gesundes Land wird keinen Krieg anzetteln, weil es dadurch keine weitere Verbesserung der Lage zu erwarten hat. Ein wirtschaftlich gesundes Land wird keine Aggression anderen Ländern gegenüber hegen. Das kann man so stehen lassen. Wenn dieses gesunde Land außerdem keine Ambitionen hegt, seine Religion mit Gewalt in die Welt hinaus zu tragen, dann kann man davon ausgehen, das dieses Land grundfriedlich sein wird. Religion ist beispielsweise auch, wenn man eine gewisse wirtschaftliche Überzeugung mit aller Macht dogmatisch verfolgt und diese als Maßstab für die Welt ansieht. Um also aufzuspüren, wer ein Kriegstreiber ist und wer sich nur verteidigt, müssen wir uns die wirtschaftliche Situation im Land ansehen. Dabei ist weniger der vermeintliche Wohlstand der Bevölkerung als Maßstab heranzuziehen, als vielmehr die Außenhandelsbilanz, denn diese gibt Aufschluss über die tatsächliche Lage eines Staates.

Krieg war von jeher ein Mittel, um vom eigentlichen Problem abzulenken.

Die Politik propagiert in Übereinkunft mit der vierten Macht, den Medien, dass ein Krieg unausweichlich sei, um Wohlstand, Demokratie und Frieden zu erhalten. Man kann nur zu oft beobachten, wie westliche Medien mit dem Wortspiel „den Frieden erhalten durch kriegerische Maßnahmen“ manipulieren. Seit Wochen führt nun die NATO, eigentlich ein Verteidigungsbündnis, verbal den Krieg mit Russland herbei. Als Aggressor, dem man Einhalt gebieten müsse, wird Putin an den Pranger gestellt.

Die Nato ist seit der Auflösung der ehemaligen Sowjetunion in übertragenem Sinne arbeitslos. Die eigentliche Berechtigung ist mit dem Wegfall des Kalten Krieges nicht mehr gegeben. Das Russland, nach dem Auflösen der Sowjetrepubliken, ist unter Präsident Jelzin im Chaos versunken. Das Land musste sich neu orientieren, und das wirtschaftlich wie auch gesellschaftlich. Dieser Zustand führte dazu, dass das Gemeineigentum der Staaten an westliche Kapitalisten verhökert wurde. Darin liegt auch ein Grund, warum es einigen Russen gelungen ist, binnen kürzester Zeit Milliarden an Vermögen anzuhäufen. Nach dem Aufstieg der Oligarchen und dem Staatsbankrott kam Putin und führte das Land aufgrund einer demokratischen Wahl aus dem Chaos heraus. Zu keiner Zseit wurde diese demokratische Wahl in Frage gestellt. Putin führte das Land allmählich zu steigendem Wohlstand für eine breite Bevölkerungsschicht und stabilisierte die Wirtschaft.Er hat die Macht der Oligarchen auf das gesetzlich zu verantwortende Maß gebracht und den Ausverkauf der Staatseigentümer gestoppt.

Putin ist kein Klosterschüler, dennoch hat er der Bevölkerung eine Perspektive gegeben

Das derzeitige Russland ist wirtschaftlich grundsolide, wächst und hat eine Staatsverschuldung von etwas weniger als 10%. Nur zum Vergleich: Griechenland liegt im 1.Quartal 2014 bei 174,1%, Italien bei 135,6%, Spanien bei 96,8%, und Deutschland bei 77,3%. Alles in Relation zum Bruttoinlandsprodukt. Und die USA sind mit 105,7% ihres Bruttoinlandsproduktes verschuldet. Das sind die offiziellen Zahlen. Das an Statistik in der Politik gerne mal manipuliert wird, sollte selbst dem sonnigsten Gemüt bekannt sein. Da ist es im Zweifel zweitrangig, dass Russland dies durch einen sehr großen Rohstoffexport erwirtschaftet. Wenn also ein Land mir derart niedriger Staatsverschuldung etwas benötigt, dann kauft es sich das. Dazu muss es keine Kriege führen. Bis hierher finden sich also wirtschaftlich keine Beweggründe, warum Russland Krieg führen will. Ganz im Gegenteil, kann doch Europa zufrieden sein, dass sich Putin nicht von den ständigen Provokationen leiten lässt und so reagiert, wie es die Provokateure wollen. Welches Interesse sollte Russland also haben, seine Nachbarländer zu destabilisieren? Mit destabilisierten Staaten kann man schlecht Handel bestreiben. Somit sollte klar sein, dass friedlicher Handel mit den Nachbarländern den wirtschaftlichen Fortschritt weiter fördert.

Wer aber ist dann der Kriegstreiber?

Zu den größten Schuldenmachern gehören die USA und Großbritannien

Das allen voran die USA ihre Schulden nicht bezahlen können geht in dem Medienbrei der Systempresse unter. Detroit, einst prosperierende Stadt der Autos ist bankrott. Kalifornien, Sonnenstaat am Pazifik, bankrott. Das es nicht zur Zahlungsunfähigkeit kommt, ist ausschließlich dem Umstand geschuldet, das das Abkommen von Bretton Woods den USA erlaubt, ungedecktes Geld in unbegrenzten Mengen zu drucken. Deswegen führen sich die USA auf, wie sie es tun. Bislang wird das an der Oberfläche noch akzeptiert. Aber wer die Weltpolitik genau verfolgt sieht das, was die USA schon lange sehen. Ihr Weltmachtstatus bröckelt. Russland und China haben bereits Abkommen darüber geschlossen, dass Waren in Rubel oder Yen gehandelt werden. Brasilien schließt sich dem an und weitere südamerikanische Staaten haben nicht weiter vor, sich von den USA drangsalieren zu lassen. Auch Großbritannien geht es kaum besser. Die Wirtschaft beider Staaten ist tendenziell marode. Nun kommen wir wieder an dem Punkt an, dass wirtschaftlich marode Staaten aggressiv vorgehen. Die NATO ist ja nichts anderes als ein Bündnis, welches von den Amerikaner gesteuert wirds.

Der wenig geschätzte Anders Fogh Rasmussen trägt nur ungeprüft vor, was ihm die USA diktieren. Der ehemalige Präsidenten-Berater Zbigniew Brzezinski drängt sogar unverhohlen die EU zu mehr Härte gegen Russland. Die USA diktieren und Europa spielt souverän und kassiert für die Sanktionen, die die USA wollen, den wirtschaftlichen Einbruch. Hier ist durchaus zu erkennen, wem die ganze Auseinandersetzung hilft. Man muss nur die Augen etwas geöffnet halten anstatt pro Stunde Verblödungsfernsehen einen IQ Punkt einzubüßen.

Wir wissen jetzt also, dass nur wirtschaftlich angeschlagene Staaten zu Aggression neigen. Dazu sollte man auch wissen, dass die letzte militärische Aktion der Russen, der Einmarsch in Afghanistan, dreißig Jahre her ist. Die Amerikaner und die Briten haben hingegen in den letzten 60 Jahren über 250 Kriege geführt. Warum alleine bei dieser Zahl die Bürger nicht auf die Barrikaden gehen, ist einzig und allein das Verdienst der Presse. Diese macht die Nachrichten. Nachrichten sind Informationen die „nachgerichtet“ sind und man sich danach richten soll! So kommt zustande, dass wir glauben, uns unsere eigene Meinung bilden zu können. Durch 15 Minuten auserwählte Information am Abend. Bei den Kriegen der Amerikaner und Briten, ging es immer um Macht und Öl, um Wirtschaft und Einflussnahme. Heute ist völlig unzweifelhaft belegt, dass die Einsätze immer wieder auf Lügen und Desinformation beruhten. An dieser Tatsache gibt es gar keinen Zweifel und dennoch glauben wir der Propaganda gegen Putin.

Gehen wir zum zweiten Punkt, die Religion

Nehmern wir den zweiten Faktor unter die Lupe, die Religion. Religion im weiteren Sinne ist auch, dass ich Marktwirtschaft und Demokratie zum einzig möglichen Status proklamiere. Mit der selben Aggression wie seinerzeit die Christen ihren Glauben weltweit installieren wollten, so predigt heute Amerika den Turbokapitalismus und die Demokratie. Heute sehen wir zum Teil, wohin uns und den Rest der Welt das gebracht hat. Mehr Armut den je, weil der vermeintliche Wohlstand zu lasten der unteren Bevölkerungsschichten geht. Von Demokratie kann heute im Ernst ja nicht mehr die Rede sein, wenn man beobachtet, wie diktatorisch diese Staaten vorgehen. Die westliche Welt muss sich unterstellen lassen, dass sie den Terrorismus in der heutigen Form selbst geschaffen hat. Die Religion freier Handel, wird mit perfiden Mitteln wie Destabilisierung und Unruhen mittels IWF und Weltbank verbreitet, dass am Ende viele Tote, Chaos und Elend herrschen. Das Kapital aber hat sich an den Reichtümern der destabilisierten Länder eine Goldene Nase verdient. Russland ist immer noch mit seinem Weg beschäftigt, dass es gar keine Heilslehre zu verkünden hat. Russland muss erst einen langen Weg , weg vom Kommunismus gehen und sich in der Weltgemeinschaft positionieren. China im übrigen ebenso. Da entwickeln sich zwei Giganten, die das Potential in sich tragen, die Hegemonie der USA zu pulverisieren.

Russland sucht also seinen eigenen Weg. Der lässt sich nicht mit allen unseren westlichen Ideologien vereinbaren. Das muss er auch nicht. Russland ist groß und stark genug, um Eigenständigkeit zu entwickeln, die nicht denen der USA entspricht. Also können wir den Punkt der Religion bei Russland ebenfalls ausschließen.

Bedrohung durch Russland

Wir lassen uns da so vor den Karren spannen, das berechtigte Zweifel angebracht sind, ob wir so hoch entwickelt sind wie wir vorgeben. Die Berichterstattung zeigt derzeit aber leichte Tendenzen, dass sich etwas in den Reihen der Entscheider abzeichnet. Immer mehr äußern sich hohe Vertreter aus Politik und Wirtschaft und tragen derzeit noch dezent vor, dass sich Bundeskanzlerin Merkel zum Handlanger der Amerikanischen Interessen machen lässt. So wie eben auch Rasmussen und Konsorten. Die Vorkommnisse auf der Krim und in der Ostukraine nutzen Russland nur in sofern, als dass es sich gegen die immer enger werdende Schlinge des Verteidigungsbündnis NATO zu Wehr setzt. Einmal recht plakativ aber einfach ausgedrückt wäre es nichts anderes, als würden Russland und China ein Militärbündnis schmieden, sich Partner dazu suchen und in Mexiko, auf Kuba oder gar in Kanada Militärbasen mit Mittelstreckenraketen installieren. Wie verschnupft die USA auf so etwas reagieren, haben sie 1962 gezeigt, als die Kubakrise fast den dritten Weltkrieg entfacht hätte. Also ist es durchaus zu verstehen, dass Russland sich der immer enger werdenden Schlinge der NATO erwehrt.

Man muss weit ausholen um zu verstehen, was Russland treibt und ängstigt. Die westliche Welt ist stets und ständig darauf bedacht, dass Sicherheit herrscht, das die Völker in Frieden leben können. Russland will nichts anderes. Die Bedrohung kommt durchaus aus Amerika. Denken sie an die Strafen, die amerikanische Gerichte gegen europäische Banken verhängt haben, weil diese Sanktionen umgangen sind, die die USA verhängt haben. Man darf sich durchaus fragen, was die ganze restliche Welt mit den Streitereien der USA zu tun haben. Warum verlängert beispielsweise Obama die Embargos und Sanktionen gegen Kuba erneut um ein Jahr. Welche Gefahr sieht denn Obama von Kuba ausgehend? Und was hätte beispielsweise Europa zu verantworten, wenn es die Sanktionen umgeht – nichts!

Die Milliarden, die Amerika für Rüstung ausgibt, sind ja nicht zur Verteidigung der Landesgrenzen gedacht, sie sind dazu da, wo auch immer in der Welt Krieg zu führen. Wer sollte denn allen Ernstes Amerika angreifen? Und warum? Wenn Amerika sich von seinem Verfolgungswahn kurieren könnte, dann wären die Milliarden umzulenken in zivile Güter, die dazu beitragen würden, dass es der Handelsbilanz wieder besser geht. Dann wiederum muss man keine Kriege führen. Das Volk wäre dem Präsidenten dankbar.

Also wie kann man nun einen Krieg anzetteln und am Ende auch noch als Retter da stehen?

Man installiert Gefolgsleute in den wichtigen Positionen der Politik, destabilisiert das Land von innen heraus und tritt als Friedensstifter auf die Bühne. Oft kopiert, nie so gut gemacht wie von den Amerikanern. Man greift die Wirtschaft an und nimmt damit dem Land die gesunde Basis. Schon brodelt es und in den Wirren lassen sich leicht Nebelbomben schmeißen, die die Blick versperren auf das, was wirklich bezweckt wird. Wenn die Bemühungen, das Land zu unbedachten Handlungen zu provozieren nicht funktionieren, dann greift man zum Mittel der Isolation. Wirtschaftliche Sanktionen sollen den Gegner in die Knie zwingen. Der Abschuss der Passagiermaschine MH17 ist nicht den Russen in die Schuhe zu schieben. Dennoch war der Abschuss Grundlage für die Sanktionen gegen Putin. Das wir derzeit KEINEN Krieg haben, ist der Besonnenheit von Putin zu verdanken. Die Auswertungen des Voicerecorders liegen vor und werden dennoch nicht der Öffentlichkeit zu Verfügung gestellt. Die Öffentlichkeit und die Angehörigen wissen immer noch nicht die Wahrheit. Gibt es Bemühungen seitens Russland, ein anderes Land zu destabilisieren? Mir ist davon nichts bekannt. Nur die eigentlich seit Ende des Kalten Krieges Berechtigungslose NATO wird nicht müde uns zu erklären, wie gefährlich der Russe ist. Gesichert ist, der Russe hat die Passagiermaschine weder abgeschossen noch deren Abschuss geplant oder befohlen. Russland kann kein Interesse an instabilen Nachbarn haben. Russland ist nicht aggressiv und will niemanden angreifen. Alle anderen Aussagen sind weder zu belegen noch sind sie in sich schlüssig und logisch.

Religion und Wirtschaft.

Wer erfüllt nun die Bedingungen, einen Krieg führen zu wollen. Russland mit seiner Suche nach einer Neuordnung der Gesellschaft und Wirtschaft, mit seinem tadellosen Haushalt von unter 10% Staatsverschuldung, oder Amerika, das die Dollardominanz schwinden sieht, die wirtschaftlich am Abgrund stehen und nur von dem Seil der Notenpresse vor dem Absturz bewahrt werden.

Wie verzerrt die Weltsicht ist, lässt sich durchaus auch daran sehen, das ein Obama den Friedensnobelpreis trägt und der Bundeskanzlerin ein guter Job nachgesagt wird. Man darf die Dinge aber auch so darstellen, dass es einen schon wundern muss, dass die Bundeskanzlerin noch keine braune Nase hat und Putin durchaus ein Orden verdient hätte, für besonnenes Handeln.

Lassen sie mal die Nachrichten weg…

Ihr Jean Bas

Nichts passt besser als „Brot und Spiel“ zur Fußball WM

geld 

Wie einfach doch die Mehrheit zufrieden zustellen ist und wie simpel die Schachzüge der Spieler auf dem Spielbrett der Unterhaltung. Da fiebern Millionen dem Treten der Lederpelle entgegen und genau in dieser Zeit werden Entscheidungen still und fast heimlich getroffen, die eine deutlich längere Halbwertzeit besitzen als die WM.

Schon der amerikanische Präsident Clinton bediente sich der Tatsache, dass bei großen Events die Masse abgelenkt ist und der Kongress Gesetze durchdrückte, die die Bevölkerung nicht gutheißen konnte. Und in Deutschland wurde in der Zeit der Fußball Weltmeisterschaft ein Gesetzespaket zur Bankenunion beschlossen, welches im Falle einer Bankpleite, Aktienhalter und Sparer zur Kasse bittet. Nicht, dass das jetzt neu ist, dass uns die Politik ein X für ein U vorzumachen glaubt, nein, es hat einfach Methode, wie der Bürger für die Fehlentscheidungen zu Ader gelassen wird.

Die Bundesregierung verabschiedete vier Gesetzesentwürfe zur Bankenunion. In einem wird geregelt, wie die Abwicklung vonstatten geht, wenn die nächste Bank zahlungsunfähig wird. Demnach werden künftig zuerst die Eigentümer (Aktienhalter) und Gläubiger (Besitzer von Anleihen und Sparer) der insolventen Bank zur Kasse gebeten („Bail-In“). Sie sollen zusammen im Krisenfall für acht Prozent der Bilanzsumme haften. Im Falle einer Insolvenz werden zunächst Eigentümer und Gläubiger zur Kasse gebeten. Die meisten Sparer wissen aber trotz der Zypern-Zwangsabgabe nicht, dass sie nicht die Kunden der Bank, sondern juristisch deren Gläubiger sind. Sie sollen durch eine Einlagensicherung geschützt werden. Kurz um, die ganzen blumigen Reden der Finanzminister und anderer Entscheidungsträger sind nichts als Worthülsen mit der unsere Steuergelder verprasst werden.

Und mit genau diesem Schema regierte Seinerzeit das Römische Reich um sich vom Pöbel abzugrenzen und seine Pfründe zu sichern. Heute ist die Vorgehensweise um Vieles ausgefeilter und noch perfider. Der Mensch entwickelt sich eben. Nur dass das System nach wie vor funktioniert. Gib dem Volk ein Smartphone, veranstalte pompöse Spiele, ob nun Fußball WM oder Olympiade und gib dem Volk ein wenig zu fressen, dann kannst Du verabschieden was Du willst.

Gute Unterhaltung wünscht

Ihr Jean-Bas